„Hurra, wir leben noch !“

Einmal mehr konnte dieser Ausruf von den letzten Bewohnern der Kopenhagener Straße 46 getätigt werden.

Zur Sache:

Einen Schornsteinfeger anzufassen soll ja bekanntlich Glück bringen.

Noch viel mehr Glück bringt es allerdings, wenn man einen Schornsteinfeger mal anfassen lässt!

So wie heute morgen geschehen in der Wohnung im 1.OG bei der Bauabnahme des neu errichteten Schornsteins und der Wiederfreigabe der Heizungsanlage.

Der Bezirksschornsteinfegermeister stellte fest, dass sich in dem Schornstein im darüberliegendem Geschoss eine derartige Menge Mineralwolle befand, dass sie den Abzug bis auf ein Minimum verengte. Noch viel schneller als bisher gedacht, hätte es für die Bewohner mit einer tödlichen CO 2 Verfiftung enden können.

Auch nur ein weiteres „Versehen“ wie z.B. der Abriss der Schornsteine, das Abdecken selbiger mit einem Brett, ein Einbruch über das Dachgeschoss in die darunter liegende Wohnung, die Kappung von Wasser-, Strom-und Gasversorgung ?

Natürlich kann der Eigentümer Christ(o)mann nichts dafür, ihm Vorsatz zu unterstellen wäre ganz sicherlich frevelhaft.

Wie er in seinem Interview mit der Welt selbst klarstellt, „die Baufirma ist Schuld !“.

siehe : Hobby-Psychologin recherchiert eher schlecht als recht für „Die Welt“

Verdächtig wäre es ja nur, wenn ihm die bauleitende Firma selbst gehören würde !

 Kopenhagener 46 Bauprojekt

Zumindest hat der Druck der Unterstützer, der Öffentlichkeit, der Jugendschutzorganisationen, Politiker, einiger zögerlicher Behörden und der Gerichte nach nunmehr fast 6 Wochen dazu geführt, dass immerhin eine Wohnung der letzten Mieter in der Kopenhagener Straße 46 wieder bewohnbar ist.

Ein großes und herzliches Dankeschön an dieser Stelle noch einmal an alle Menschen, die uns unterstützen:

Dusch-Paten, Sachverständige, Zeugen, Anwälte, Politiker, Filmemacher, Medien, Reporter, Mieterinitiativen, Bekannte , Freunde und viele mehr!

Denn auch wenn unser Baustadtrat Kirchner es besser weiß,

„Wir wollen hier weiter wohnen bleiben !!“

Euer ADDI

Kopenhagener 46 Schornsteinfeger     Kopenhagener 46 Schornstein verstopft  

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Happy Birthday

Die beiden verbliebenen Kinder der Kopenhagener Straße 46 sind ja bekanntermaßen mit egoistischen Rabeneltern geschlagen.

Statt verantwortungsbewusst die Flucht in wärmere Randbezirke anzutreten, halten sie ihre Kinder in der bislang nicht mehr beheizbaren Kopenhagener Straße 46 gefangen.

Auch zum Kindergeburtstag konnten lediglich 11 kleine Kerzen die klirrende Kälte durchbrechen.

Zum Glück zeigte sich der gute Mann vom Ku´damm gnädig und schenkte unserer jüngsten Tochter zu ihrem Geburtstag einen neuen Schornstein, warmes Wasser und eine funktionierende Heizung !

Vielen Dank, lieber Christ(o)mann, wir können von dir als liebevollem Vater viel lernen !

(.. und ich wünsche mir zu Weihnachten vom Christmann Kind für meine Wohnung: Wasser, Strom, Gas und einen Schornstein !)

Vielen Dank sagt

 ADDI

Happy Birthday Kopenhagener 46     Schornstein Kopenhagener 46

… spirituelles Zentrum in der Kopenhagener Straße 46 ??

Die letzten Kopenhagener gehen derzeit durch die bislang härteste Prüfung ihrer challenge

„Wer hat Angst vorm Christ(o)mann ?“

Ohne Gas, Strom, Wasser und Heizmöglichkeit wird hier noch einmal alles dafür getan, um die Spreu vom Hartweizen zu trennen.

Ganz im Sinne des ZEN wird den Bewohnern von den grenzerleuchteten Eigentümern ein Weg zur Weisheit durch Entbehrungen eröffnet.

Jedoch von dem vergangenen Leben in Völlerei und Verweichlichung geprägt, suchen die anscheinend nicht sehr leidensfähigen Bewohner immer wieder nach Schlupflöchern für sich und ihre Brut.

Lediglich 4 Wochen kein warmes Wasser und schon rennen sie zu ihren Nachbarn um zu duschen.

Den ganzen schönen September keine Heizung und schon jammern sie rum und heizen heimlich mit Elektrogeräten.

Wie soll bei soviel westlicher Zivilisierung jemals Erleuchtung Einzug halten ?

Dass bei soviel Dummheit und Ignoranz in Mieterköpfen kein Raum für die Erkenntnis ist :

„Ich gehöre hier nicht mehr her…,

mein Platz ist am Rande der Stadt… „, das ist wohl jedem Sonnenklar.

Wünschen wir den verstockten Letzt-Mietern, dass ihr Wille endlich gebrochen wird, sie sich in Gottes und des Eigentümers Willen ergeben und sich endlich aus ihren Wohnungen verpissen !

Denn wenn sich weitere Mieter anstecken lassen von soviel Aufmüpfigkeit, kann das fatale Folgen für die Lage der Immobilien Eigentümer in dieser Stadt haben.

Und wir wollen doch die armen – reichen Investoren nicht verschrecken, oder ?

Euer ADDI

Kopenhagener 46 Belagerung       Kopenhagener 46 Überlebens Kit

Ground Zero im Prenzlauer Berg

…Terroristen unbekannter Herkunft zerstörten im Verlauf des 25.08.2015 die kompletten sanitären Einrichtungen einer bewohnten Wohnung in der Kopenhagener Strasse 46. In einem Schreiben am späten Nachmittag bekannte sich die ausführende Baufirma zu dem Attentat .”

Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin xxxx ,
in der vorbezeichneten Angelegenheit haben wir folgende wichtige Mitteilung zu machen:
Im Zuge der Ausbauarbeiten im Dachgeschoss kam es zu einer Beschädigung im Badezimmer Ihres Mandanten, was unsere Mandantin sehr bedauert. Damit unsere Mandantin ihrer Pflicht zur Instandsetzung und Beseitigung des Schadens nachkommen kann, bitten wir um kurzfristige Benennung eines Termins für den Zugang zur Wohnung Ihres Mandanten.
Mit freundlichen Grüßen

i. A. xxx
Sekretariat Rechtsanwalt Boss
STEINPILZ Partner
Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB
Knesebeckstr. 68/69
10623 Berlin
 

Bewohner und herbeigerufene Kriminaltechniker gingen nach erstem Augenschein von einem Bombenanschlag aus.

Die Chronologie der Ereignisse konnte im Laufe des gestrigen Tages durch die sofort präsente Bauaufsicht des Prenzlauer Bergs und dem zuständigen Bauleiter am Tatort rekonstruiert werden.

Der bei Christmann in Lohn und Brot stehende Bauleiter brachte brav wie ein Kind zu Weihnachten die “offizielle” Version vor.

“Beim Transport eines Dachbalkens wurde die Decke der Dusche im 4.OG  beschädigt.”

Warum daraufhin  aus Sicherheitsgründen die gesamte Deckenkostruktion entfernt werden, ein oder mehrere Menschen unbefugt in die Wohnung eindringen, mit Werkzeug, Verlängerungskabeln und Trennschleifern ausgestattet die Rohre durchtrennen und den Warmwasserboiler entfernen mussten, dafür blieb der Bauleiter eine Erklärung schuldig,  Ebenso dafür , warum der Mieter nicht telefonisch über den Vorfall informiert wurde.

Dass sich zu diesem Zeitpunkt niemand unter der Dusche befand und zu Schaden gekommen ist, verdanken wir allerdings nicht einem glücklichen Umstand, sondern der professionellen Vorbereitung der Täter, welche vorher den Hauptwasserhahn abgesperrt hatten. Ohne Wasser kann niemand duschen ! Ausserdem wäre es ja schade um die fertig sanierten Wohnungen im 2.und 3. Geschoss, die bei diesem bedauerlichen Zwischenfall unter Wasser gesetzt worden wären.

Als mit den geometrischen Kenntnissen eines Grundschülers anhand der Länge des Balkens klar wurde, dass an dieser Version vorne und hinten nichts stimmen kann, fühlten sich die beiden Herren der Bauaufsicht wohl doch einmal zuviel verarscht.

Es gab keinen Keks für diese vorgetragene Lügengeschichte des braven Bauleiters ,sondern einen sofortigen Baustopp für den Teilbereich des Daches über der Wohnung. Ebenso eine Verpflichtung zur Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes der Dusche vor dem Schaden. Und zwar pronto, bis zum nächsten Tag 18.oo Uhr !

Nun bin ich ja wirklich mal gespannt, ob die Christ(o)männer meinen, sich über behördliche Anweisungen genauso hinwegsetzen zu können wie über jedwede Regeln im zwischenmenschlichen Umgang

Sport frei!

Euer ADDI

Kopenhagener 46 1Kopenhagener46 2

Kopenhagener 46, Bundesjustizminister informiert sich

Hatte doch der höchste deutsche „Verbraucher“-Schützer und Justizminister Heiko Maas jestern bei die ollen Omas und Opas am Hansa Ufer 5  http://www.hansa-ufer-5.de/  ma selber kieken wollen, wat denn nu so los is mit die Raussaniererei bei die. Ville neuet war ja nich su hören bei die Jespräche. Aba die alten Leutchen machen dit schon richtich, imma die Medien am Start und Druck erzeujen uff Eigentüma und Politik.

Bei allem Jemecker üba unfähije Politiker muss ick ihre Talente aba mal loben. Erst mit diese schwachsinnijen energetischen Moderniserungsjesetze die Wirtschaft ankurbeln und dann durch die Klagerei den Jerichten „Arbeit en Maas“ zuschanzen. Der Maas meent ja ooch, dass die Mieter doch ruhig nen bissken mehr klagen sollten. Nich am Stammtisch, sondan vor Jericht. Die Christ(o)männer ham dit ja (in ihrem bisher einzigen Statement) ooch bedauert, dass die Mieta wegloofen, bevor die schönen, neuen Häusa fertich sind. Dit iss doch ne klare Ansage an uns Mieta. Nich wegloofen, bloos weil dit mal nen bissken härter zur Sache jeht !

Naja, uff jeden Fall freut der Justizminister sich, dass doch noch nen paar Leute hier in die Kopenhagena 46 drin jeblieben sind. Könn wa nu ville ruhiger schlafen mit die Jewissheit, dass soja der Bundesjustizminister  in die nächste Zeit nen wachsamen Äuglein uff uns letzte Kopenhagener hat !

Euer ADDI

Kopenhagener46 Heiko Maas

Foto mit freundlicher Genehmigung von Matthias Coehrs

http://mietrebellen.de/

Schimmeltest oder erneute Mieter-Apnoe ?

Seit Freitach kann ick ja nu wieda in meene kleene Bude in die Kopenhagena Strasse wohnen.

Eijentlich wärt ja ooch janz schön, selbst mit die Kocherei uff  Elektro Platten.

Aba nich nur, dass die mich den Jas Hahn abjedreht haben, jetze wollen sie mir wohl ma wieda ersticken!

Nach die 8 Monate Luftdichte Vapackung vons janze Haus kommt nu der nächste Vasuch.

Schöne dichte Fensta und Sondamüll Dämmung an die Wände, aba keene Möchlichkeit zu lüften.

Irjendwer is da wohl nich janz dicht, meen 3-fach isoliervaglastet Wohn-Terrarium kanns uff jeden Fall nich sein.

Und wenn der Schimmel wächst, Haus-Schwamm drüba, jibts wenichstens nen Grund, mir aus die Wohnung zu schmeissen!

Alladings, so ofte, wie hier jrade wieda die Reporta rin und raus jehen, kommt durch de Tür jenuch „frische“ Bau-Luft rin.

Aussadem hat ADDI nen langen Atem!

Presseschau Berliner Kurier 28.07.2015

Presseschau Neues Deutschland 23.07.2015

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ADDI im Hungerturm

Nu konnte ick doch jestan endlich wieda in meene kleene Butze in die Kopenhagena Strasse 46 einziehen, weil se mir doch da  den Strom nach üba 2 Monate wieda hinjelegt haben. Zwar erst, nachdem ne Richterin se dazu vadonnat hat, aba immahin!

Will ick dit janze nen bisschen feiern, so mit wat zu essen kochen und so, da stell ick doch fest, dass ick ja keene Gasleitung mehr habe ! Hamm se doch in den Wohnungen unter mir die Leitungen einfach rausjerissen. Sieht ja ooch oll aus, sone Gasleitung vor den schönen, glatten Rigips Wänden in den neuen Eigentumswohnungen. Und warmet Essen wird im alljemeinen ja völlich übabewertet. Vieleicht is dit ja ooch nur jut jemeint von die beeden freundlichen Brüda Christ(o)mann. Der olle ADDI is ja wirklich nen bissken fett jeworden in die letzten zwee Jahre, imma nur im Jericht und mit die Politika rumsitzen, da fehlt Bewegung in die Hüften.

Da soll ick jetze im Hungerturm wohl uff meen Wohlfühl Gewicht jeschrumpft werden. Denk ick ma aba , friss die Hälfte können jerne die machen,  die ihren Hals nich voll jenuch kriejen, aba nich mit meene Muttas Sohn!

Also reaktiviere ick nen alten Fluchttunnel im Hof und grabe mir durch bis zur anderen Seite.

Dort ham nämlich einige die Aufforderung :”MIETER AUF DIE STRAßE SETZEN” etwas anders vastanden. Bei denen krieg ick dann endlich wat warmet zu essen, ne lecka Wildschweinkeule ! Und ooch weil dit hier soone Nachban jibt  bleib ick hier (k)leben , vastanden ??

Morjen jeh ick uff´n Flohmarkt und koof mir zum Kochen Elektro Platten, Strom hab ick ja erstmal wieda !

Eua ADDI

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Alte Hausmittel gegen Mieter

Bislang konnte man Christ(o)mann ja noch eine gewisse Kreativität in der Auswahl seiner Entmietungsmethoden zugestehen.

Mit wachsendem Zeitdruck lässt die Ideenvielfalt allerdings erheblich nach.

Deshalb werden jetzt die Klassiker , wie gekappte Gas- und Stromleitungen und immer wieder unangekündigte Wasserabsperrungen gespielt.

Keine Familie mit Kindern braucht doch auch wirklich warmes Wasser und eine Möglichkeit zum Essen kochen.

Da sie je eh mal wieder fristlos gekündigt wurden, können sie sich an ein Leben auf der Straße schon mal gewöhnen.

Also  Kinder, zum waschen ab in den See und als Mittagessen gibts Margaritas , da könnt ihr trotz des Baulärms endlich mal wieder richtig gut schlafen!

Euer ADDI

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Christ(o)mann kurz vor der Pleite?

Krieg ick doch heute nen Anruf von een Jurnalisten.

Fraacht der mir doch, ob der Verdunklungskünstler keene Kohle mehr hat.

Weil der wohl den Bauzaun schon uff iebay vakooft hat und jetze die schönen neuen polnischen 

3 fach Fensta wieda ausbauen lässt.

Kratz ick mir an meene Birne und übaleege ne janze Weile.

Sach ick su mir, ADDI, dit würde natürlich ne janze Menge erklärn.

Zum Beispiel, dass Wasserschäden janich mehr repariert werden und dat dit oben in die Wohnung von die eene Mieta nich weitajeht, obwohl se da  son schönen Jerichtsbeschluss haben.

Is also allet ja keen bösa Wille, mit keen Strom, Löcha im Fussboden und unvaputzte Fensta ohne wat zum uffmachen.

Der arme Kerl hat einfach keen Jeld mehr.

Is ja och nich einfach für ihn, wo ihm doch die meisten Mieta wegjelofen sind und er nu kaum noch Einnahmen mehr hat in dit olle Haus.

Und die noch drinne sind im Haus, die häng im an sein Beutel und an ihre olle Bude wie son paar Filzläuse.

Wolln einfach nich loslassen und vastehn nich, dass se mit ihrem unflexiblen Wohnverhalten die janze Christ(o)mann Existenz bedrohen.

Denn wenn der dit Haus nich pünktlich fertich kricht, dann zahlt doch von die neuen Eijentüma keena nich wat.

Und dann sind diese renitenten Mieta Schuld dran, dass die neuen Eijentüma sich doch Mietwohnungen nehmen müssn, die ja eh schon knapp sind.

Und die Wirtschaft kricht ja ooch nen Knacks, wenn son Untanehma nich mehr seine janzen Mellonen in alte Häusa steckt.

Ick jeh  morjen früh von meene Ferienwohnungsterasse rüba zu die letzten Mieta und rede die ma ins Jewissen.

Vieleicht sind se ja meinen logischen Arjumenten zugänglicher als Drohungen und Räumungsklagen.

Uff jeden Fall kann hintaher keena sajen, dat ick nich vasucht habe die deutsche Wirtschaft , den Wohnungsmarkt und die Verpackungskünstlerfamilie in zweiter Generation su retten.

Es grüsst euch

Eua ADDI

Bauzaun weg     Fenster zu verkaufen

           

Ein Hundeleben…

führt dieser Blog seit geraumer Zeit. Grund dafür sind fehlende Ressourcen für das Betreiben zweier identischer Blogs.

Der geneigte Leser möchte bitte den folgenden link anklicken, um sich auf den WIRKLICH aktuellen Stand der wackeren Mietspiraten der Kopenhagener Strasse 46 zu bringen.

Vielen Dank und viel Freude beim lesen !

kopenhagener.wordpress.com

 

Eua ADDI

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„Wie man in den Bundestag hinein ruft…“

…schallt es ja meist ungehört auch wieder hinaus!

Manchmal jedoch findet sich ein Ohr, welches den lautstarken Protesten von Mietern dieser Stadt Gehör schenkt.

Kopenhagener 46 vor dem Bundestag

Protestaktion von Berliner Mietern vor dem Bundestag 2015

 

So geschehen heute Vormittag . Einmal mehr besuchte Klaus Mindrup (MdB, SPD) die Kopenhagener Straße 46, um sich vor Ort über die Notwendigkeit „einer“ Gesetzesänderung im Rahmen der ENEV zu überzeugen.Bundestag in der Kopenhagener 46

Die Erfahrungen der im Haus verbliebenen Mieter leisten bei der geplanten Novellierung der Mietrechtsreform den Bundestagspolikern anscheinend unschätzbare Dienste.

Denn nur vereinzelt konnten sich Mieter den menschenverachtenden Praktiken skrupelloser Investoren in dieser Stadt erfolgreich entgegenstellen.

Für die verbliebenen 4 Erwachsenen und zwei Kinder in der Kopenhagener 46 ist  dies verständlich. Ein einigermassen normales Leben zu führen, während du um deine Wohnung kämpfst, ist schlichtweg unmöglich. Aus diesem Grund mahnen sie bei Politikern immer wieder an, dieses Vorgehen nicht als Einzelfall abzutun, sondern  es als Geschäftsmodell zu erkennen.

Die Vertreibung von Mietern aus ihren Wohnungen ist hierbei nicht wie gerne behauptet eine Folge von Umwandlung und Modernisierung. Sie ist die unabdingbare Grundlage für ein erfolgreiches Geschäft mit der Ware Wohnung.

Deshalb sind die Politiker im Bundestag gefordert, endlich am Beginn der „Verwertungskette“ Schritte zum Schutz der Mieter zu machen.

Der Schutz der existentiellsten Räume unseres Lebens, unserer Wohnungen, muss endlich Vorrang vor den wirtschaftlichen Interessen einiger weniger Eigentümer haben.

Berlin ist eine Stadt, in der (wie der Name schon sagt), auch Berliner einen Platz haben sollten.

Wie schon 1989 vor dem Mauerfall, scheint die Zeit reif zu sein, dass sich die Bevölkerung lautstark erhebt.

Sorgen wir dafür, dass niemand mehr still und leise aus seiner Wohnung vertrieben wird!

Euer ADDI

 

Mieter wehrt euch Kopenhagener 46

 

Kopenhagener 46, hier wird Ihnen nicht betrogen !

Manch  Käufer einer Wohnung hat hier im Prenzlauer Berg bei Quadratmeterpreisen von 4500,-€ mal locker  500.000€ für seine neue Wohnung hingelegt.

Bei anderen Immobilienunternehmen wäre an dieser Stelle der Kontakt beendet und die Neu-Eigentümer müssten sich alleine in ihrer Wohnung mit der getätigten Kaufentscheidung herumplagen. Vielleicht fühlt sich dann ja gar der eine oder andere Käufer vom Verkäufer über den Tisch gezogen.

Nicht so in der Kopenhagener 46 !

Hier werden auch nach der Schlüsselübergabe alle neuen Eigentümer weiter liebevoll vom Verkäufer begleitet.

Damit der Gedanke, „..mit dem vielen Geld hätte ich ja eine kleine Villa selbst bauen können….“ gar nicht erst aufkommt, können sie nach dem Einzug ins teuer erstandene eigene Heim die Unsäglichkeiten des Häus´le bauens hautnah erleben.

Denn wenn das letzte Ersparte für das neue Eigentum draufgegangen ist, kann angesichts des nunmehr leeren Sparstrumpfes schon mal ein kleines Depressiönchen um die Ecke kommen.

Gegen Depressionen hilft bekanntlich Struktur:

Deshalb beginnt hier der Tag um 06.15 Uhr mit gebrüllten Komandos auf polnisch und einer lauten Fahrstuhlfahrt des Werkzeugs  hinauf ins immer noch nicht fertiggestellte  Dachgeschoss.

Wer Kaffee im Haus hat , kann  damit seine Lebensgeister erwecken, ansonsten empfiehlt sich ein erfrischendes Bad im hofeigenen See, direkt vor der Wohnungstür.

Ein von den Bauarbeitern durch permanentes Verstopfen des Gullis liebevoll angelegtes Biotop zeugt von der Naturnähe dieses Wohnhauses, mitten im ach so grünen Prenzlauer Berg.

Multilinguale Praktika in verschiedenen Baugewerben oder Sprachkurse  können im Tagesverlauf durch einfaches öffnen der in Polen gefertigten 3-fach Isolierglasfenster kostenfrei in Anspruch genommen werden.

 

Manch ein neuer Wohnungseigentümer tut sich ja bekanntlich etwas schwer, den Kontakt zu seinen noch unbekannten Nachbarn aufzunehmen.

Abhilfe schaffen hier in der Kopenhagener 46 die Stromausfälle bei der Treppenhaus Beleuchtung, so dass sich die Hausbewohner im dunklen Flur durch gegenseitiges Abtasten etwas Näher kommen können.

Gerne gesehen  werden von den Herren der Schöpfung auch die Schlammringkämpfe, welche von den Damen beim Müll wegbringen im Hof miteinander ausgefochten werden.

Da sind die Logenplätze auf den 15.000 € Balkonen mit Blick auf die Mülltonnen doch jeden Cent wert!

Der lautstarke Einsatz von Minibaggern im Innenhof zeigt den historisch interessierten Bewohnern, wie heutzutage Fluchttunnel in den Westen gebaut werden würden.

 

Besonders beliebt bei den neuen Bewohnern sind auch die von ,(sich in Christ(o)manns Besitz befindlichen), Fachfirmen ausgeführten Installationsarbeiten, allen voran die neue Heizungsanlage.

Wo bekommt man denn als Käufer einer Wohnung für ne schlappe halbe Million sonst die Chance, wegen einer nicht funktionsfähigen Heizung noch einmal für ein paar Wochen ausziehen zu dürfen ? Da die Wände wieder aufgerissen werden müssen, können die Eigentümer Ihre erste Fliesenkauf-Entscheidung noch einmal in Ruhe überdenken.

Das Geld für´s Fitness Studio können sich die Bewohner der höheren Etagen derzeit auch noch sparen, denn wenn der Fahrstuhl schon da wäre, würden die kleinen Faulpelze ihn bestimmt auch nutzen!

So ist es dem Einfallsreichtum und der Fürsorge unserer beiden Brüder zu verdanken, dass sich niemand der neuen Eigentümer übervorteilt fühlt.

 

Ungleichbehandlung von Mietern und Eigentümern sowie Inkonsequenz im Verhalten kann hier niemandem vorgeworfen werden.

Unser Beispiel zeigt klar die Vorteile auf, wenn sich Eigentum, Vermarktung und Bauausführung in einer Hand befinden.

Bitte macht weiter so, dann wird schon alles gut in unserer Stadt,

es grüßt herzlichst aus der Kopenhagener 46

Euer ADDI

 

Kopenhagener 46 Bauprojekt

 

Kopenhagener 46 Hof .

Kopenhagener 46 Hof

… peinlicher Fehler

Nun gibt es doch schon Handbücher für den kleinen Hobby-Entmieter

(„Entmieten leicht gemacht“ von Alfred Ekel, erschienen im Raushau Verlag im Hardcore Cover für 4500 €/qm),

in denen der Ablauf so einer Nötigung aus der Wohnung haarklein beschrieben ist.

Lesen muss der Schikanierende natürlich selbst.

Wenn ihm dann allerdings nach fast 3 Jahren auffällt, dass er eine der Sachen die eigentlich ganz am Anfang stehen (wie zum Beispiel die Telefon-und Internetleitung kappen)  komplett vergessen hat, dann ist das schon ärgerlich.

Wie viel über ihren feingeistigen Köpfen ausgegossener Schmutz wäre den beiden Brüdern doch erspart geblieben, wenn sie den Kommunikationskanälen der renitenten Gallier in der Kopenhagener 46 schon früher mit dem Bolzenschneider zu Leibe gerückt wären.

Nun ist ja spät selten zu spät, drum wurde hier doch noch getrennt, was getrennt werden muss!

Lustigerweise kannte der herbeigerufene Telekom Mann jedoch den Fall Kopenhagener 46 aus dem Fernsehen und den Zeitungen.

Und da er 1&1 zusammenzählen konnte, hat er das Problem auch schnell erkannt und die üblichen Verdächtigen ins Visier gerückt.

Da ihr diese Zeilen hier gelesen habt, konnte der Telekom Mann den heissen Draht ins Jenseits wieder flicken. Somit ist es wieder einmal nicht gelungen, uns hier von der Aussenwelt zu isolieren !

By the way:

Selbst wenn wir Rauchzeichen geben müssten, mit Hals-und Kabelabschneiderei kriegt ihr uns nicht mundtot gemacht !

Viele Grüße aus der Kopenhagener  von

ADDI

Kopenhagener 46,.,    Kopenhagener46.,

Tagesgericht in der Kopenhagener: Auf Eis gelegte Räumungsklage mit Schikane Pilzen

Jestern bei Jericht war dit ja ne kurze Veranstaltung.

Hat der Kläga kurz vor die Vahandlung wohl selbst kalte Füße jekricht vor seine eigene Räumungsklage jegen mich und hat die erstmal uffs Eis jelegt.

Kann ick vastehen, da würde ja ooch die janze Sache mit die abjerissenen Schornsteine und der lebensbedrohlichen Situation von Aujust für die letzten Kinda und die Familie in die Kopenhagena Straße nochma uffjerollt werden.

Schade eijentlich, interessiert hat dit ma wieda viele Leute, wieso een Mieta jjeräumt werden soll, bloss weil er vasucht, seine Kinder und seine Familie zu schützen.

Naja, ab Dienstach soll ma wieda bei ADDI im Bad jebaut werden, schaun wa ma, ob zu die uff´s Eis jelegte Räumungsklage ne heisse Dusche dazu kommt.

Liebe Grüße aus die Kopenhagener von euam

ADDI

“Wohnst du noch oder kämpfst du schon?”


Morjen is ma wieda eina von die Tage, die ADDI so ja nich brauch.

Jerichts Termin!

Und da jibt dit doch keene Dusche und keene Dusche hab ick ooch alleene bei mich zu Hause.

Muss ick wieda kiecken, dass ick irjendwo in nen See springe, damit die Richterin nich denkt, der ADDI is nich janz sauber.

Nich janz sauber muss wo eher die Klägerseite sein.

Der ADDI soll ma wieda aus seine Bude jeklagt werden.

Weil er in dit Fernsehen Tatsachen jeschildert hat, wat hier so passiert in dit Haus.

Dass die letzten Mieta richtig Glück hatten, dass die noch leben und so.

Übel nachjeredet ham soll ick die.

Das die uns hier janz übel mitjespielt ham, dit interessiert wohl niemand.

Na schaun wa ma, wat die Richterin morjen dazu sagt.

Is ja nich die erste Räumungsklage, die die Christ(o)mann Brüda jegen den kleenen ADDI verloren haben !

Hier noch nen aktueller Bericht :

 

http://www.rbb-online.de/panorama/beitrag/2016/02/raeumungsklage-berlin-kopenhagener-strasse-fischer.html

 

 

Kopenhagener 46

Also , morjen Freitag den 05.02.2015 Raum 1501 im Amtsjericht Mitte , Littenstrasse , frisch jeduscht und dann “Sport frei!”

Eua ADDI

 

Hier noch nen Link zu solchen welchen, die ooch dringend Hilfe brauchen,

Artisten fliegen raus

Unterstützung aus Südkorea…


…gab es gestern für ADDI in seiner  Trutzburg ohne Wassergraben.

Ich wunderte mich ja schon eine ganze Weile, wo in der Welt überall unser blog gelesen wird.

Nachdem bereits ein schweizer, ein französisches und ein syrisches Fimlteam bei uns waren,  lernte ich gestern einige Journalisten aus Südkorea kennen.

Dass sich die Menschen auch in den asiatischen Ländern für unsere Probleme als Mieter interessieren, hat mich doch etwas überrascht.

Aber wenn wir uns die mail (ich hab sie im sehr süßen korea-deutsch gelassen), durchlesen, erkennen wir doch einige Parallelen.

Also liebe Mieter, weiter machen – die Völker der Welt schauen auf diese Stadt!!

Euer ADDI

 

“Kyounghyang Tageszeitung ist eine bürgernahe Zeitung und wird auch als Lemonde in Korea genannt, die sich auf die Rechte der sozial benachteiligte stehen.
als 70 Jubiläum beschäftigt sich ein Team mit dem Thema – internationalen Vergleich von Situation der Miter. der Journalist ist seit gestern in Berlin unterwegs und heute haben wir bei der Miterverband  Ihre Geschichte erfahren und aufmerksam geworden.

kurze Zusammfassung über die Situation in Korea:
– traditionell hat das Besitzen von Grundstücken und Häuse große Bedeutung
– Immobilienspekulation ist in Korea sehr verbreitet
– Baukosten sind allgemein hoch. das Baueen ist fast ausschließlich die Sache der Großbaukonzern. (es gibt kaum genossenschaftliche Initiativen, wohngruppen, oder Baugemeinschaften)
– viele Wohnbauten entstanden während der intensiven Wirtschaftswachstumsphase. der Begriff “Mietwohnung” ist unattraktiv und unsicher, da die Rechstlage eher für das Bauen und Bauherr bzw. Eigentumsbildung konzentriert.
– es gibt keine Obergrenze für die Mieterhöhung, so dass der Vermieter sehr leicht den Mietvertrag damit auflösen kann.
– als Mieter ist es immer unsicher, besonders wenn die sämtliche Familie oft dadurch umziehen müssen, weil der Besitzer immer höhere Mite verlangt.
– Mieter hat wenig Recht auf die Wohnung – z.b. keine Reparaturpflicht von Vermieter
– beim Gewerbe geht es genauso. wenn die Umsatz ein Restaurant steigt dann versucht der Vermieter gleich höhere Miete verlangen.
ein Journalist  möchte mit Ihnen darüber sprecehen:
– welche Ähnlichkeit und Unterschiede aufweisen und
– insbesondere welche Möglichkeiten Sie gegen dem Entwickler unternehmen oder kämpfen können.
Ich unterstütze bürgergesellschaft und NGSs in Korea.”

kopenhagener 46   .

ADDI´s liebste Rentner Gang

Wir jungen Hüpfer können uns ja bei ner Entmietungsaktion einigermassen frei entscheiden, ob wir weglaufen wollen oder nich.

Wenn de mit Rollator oder Stock unterwechs bist, wird dit schwieriger.

Deshalb verteidijen die ollen Omis und Opis am Hansa Ufer 5 ihr gallisches Seniorenheim ja auch wie die Löwen und Löwinnen.

In eener kleenen Stadt wie Berlin bleibt dit dann nich aus, dass man sich uff dem Immobilienschlachtfeld ma übern Weg rennt.

Und der olle ADDI hat die Leutchen echt liebjewonnen.

Wenn früh um achte die 83 jährige Christa vom Hansaufer durch die Stadt fährt, in den 4. Stock hochlooft um ADDI bei nem Termin zu unterstützen, dann jbt dit schon ma nen Wasserschaden von die villen Tränchen vom ADDI.

Aba nur so lööft dit mit die unjezähmten Widaspenstigen: zusammenhalten, unterstützen, helfen und vor allem : imma wieda Mut machen und sich jejenseitig zeigen, dass niemand mit diese Probleme alleene is.

Und das dit allet nich persönlich is.

Ooch wenn sich dit vaflucht persönlich anfühlt, wenn se dir aus deine Wohnung schmeissen wollen.

Aba in die Stadt passiert wat.

Friedelstrasse, Saarbrücker/Kollwitzstrasse,Schmargendorf, usw., überall können mittlerweile nich nur die Immobilienheinis aus nem Entmietungs Portfolio und einem Erfahrungsfundus schöpfen; auch wir Mieter haben in die letzten Jahre mehr und mehr gelernt, schnell und laut zu reagieren.

Und die Tageslosung is:

Weitamachen !!

Eua ADDI

RBB Beitrag “Die Rentner Gang von Moabit “

 

Singe Flashmob vor dem Hansa Ufer 5

…dringend Käufer gesucht!!


Nach mehr als 8 Monaten Bauzeit hat ADDI endlich wieder ein schönes , neues Bad, so wie es in den Verhandlungen der kleine Steinpilzanwalt Christ(o)manns ja immer angekündigt hat !

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So beginnt das Märchen mit einem “happy end” für den lieben ADDI.

Nachdem für die Richterin am Mitwoch ein wenig Handwerker Kasperle Theater gespielt und pro Forma ein bisschen im Bad gebaut wurde, gab es heute morgen dann allerdings den erwarteten nächsten Baustop.

Die Handwerker haben ohne Begründung ihr Werkzeug eingepackt, sich von ADDI verabschiedet und die Wohnung verlassen.

Weil sie fertig mit dem Badeinbau sind ?

Weit gefehlt, lieber Leser !

Immer noch ohne Wasser und Heizung soll wohl der kleine ADDI  frierend und schmutzig irgendwann kleinlaut seine Wohnung verlassen.Dieser Baustopp war jedoch so vorhersehbar, dass er schon echt peinlich und hilflos wirkt !

Oder stehen die beiden Christ(o)männer doch kurz vor der Pleite und können deshalb nicht weiterbauen ?

Sollte also jemand von euch ein bisschen Klimpergeld in der Tasche haben, kauft doch bitte die angebotene 2 Zimmer Dachgeschosswohnung für 429.000  (5825,-€ / qm) !

Vielleicht geht es ja dann mit eurem Geld in ADDIs Bad endlich voran!

Viele Grüße aus der Kopenhagener 46 von

ADDI

 

Immo Scout Kopenhagener 46 2 Zimmer Dachgeschoss

+++ Exklusive 2 Zimmer Dachgeschosswohnung mit Traumblick über Mauerpark +++

Kaufpreis  429.000 € ,  Wohnfläche ca. 73,64 m²  , Zi. 2

vorderhaus

Kopenhagener Straße 46, 10437 Berlin, Prenzlauer Berg (Prenzlauer Berg
Personenaufzug Balkon/ Terrasse Keller, Wohnungstyp Dachgeschoss

 

ADDI`s kleiner Gerichtsreport

Jestern wa ja ma wieda Treffen in lauschiger Runde beim Amtsjericht.

man höre und staune:

Radio 1 Beitrag am 06.01.2016

 

Die Richterin schaute ihre beiden Kläger und Beklagten schon een bisschen angepiekst an.

„Wat is denn nu schon wieda los mit Euch olle Dickköppe ?

Könnte euch denn nich eenma  miteinanda vertragen ?“

So oder ähnlich begann sie die Vahandlung vor vollem Saal.

Freundlich wa se diesma trotzdem.

Aba dit sieht der kleene Steinpilz Anwalt von die  Christ(o)mann Seite wascheinlich etwas anders.

Hat echt jekämpft wie nen Löwe, um den kleenen ADDI mit nem saftijen Ordnungsjeld belegen zu lassen.

Weil er die Handwerka nich rinjelassen haben soll  in seine Bude.

Nich rinjelassen ????

Wer dann dit Bad so demoliert hat, bleibt wohl ewig nen unjelöstet Rätsel.

Wahscheinlich war dit ADDI selba, damit er noch nen Quadrameter mehr Platz hat.

Bei z(uk)ünftigen 18,-€ Miete p/qm macht dit ja och Sinn.

Aussadem werden Klo, Waschbecken, Dusche, Strom Gas, Heizung und Kochmöglichkeit von uns Mietern im allgemeinen eh massiv übabwertet.

Nu hat die Richterin aba ma nen Einsehen jehabt und meinte  ooch, das der olle ADDI seinen Teil des Deals mehr als erfüllt hat.

Jetze wäre der Christ(o)mann endlich ma dranne, seine Versprechen  mit Bundesbahn ähnlicha Vaspätung zu erfüllen und die Wohnung wieda bewohnbar zu machen.

Bin ick ma jespannt, wat die nächsten Tage da oben passiert.

Ihr könnt mir ja jerne ma besuchen kommen, die neue energetisch optimierte, zwangsbelüftete und abhörsicher gedämmte Klingel-und Wechselsprechanlage funktioniert bereits!

Jeht aba vorher noch ma pinkeln und Händewaschen !

Ville Grüße von Euam

ADDI

 

                    früha        

Kopenhagener 46                                              

                         späta   

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                        jetze

      Kopenhagener 46

…und in die Zeitung haben sie dit heute janz jut zusammenjefasst :

07.01.2016

Ein kleiner Sieg für Mieter

Richterin lehnte ein Ordnungsgeld wegen der Verweigerung einer Modernisierungsmaßnahme ab.

»Wo hängt es denn jetzt wieder?«, fragte die sichtlich genervte Richterin am Amtsgericht Mitte die beiden streitenden Parteien. Am Mittwoch wurde hier verhandelt, ob einer der letzten Mieter der Kopenhagener Straße 46 in Prenzlauer Berg, Sven Fischer, ein Ordnungsgeld aufgrund der Verweigerung einer angeblichen Modernisierungsmaßnahme zahlen muss. Konkret ging es um ein Lüftungsrohr, dessen Einbau – so wie von der Immobilienfirma Christmann Holding vorgesehen – von Fischer abgelehnt wurde. Der Anwalt der Firma warf Fischer eine Blockade der Bauarbeiten vor. »Unser Mandant ist nun gezwungen, eine Duldungsklage durchzuführen«, drohte er. Der nächste Schritt werde eine »komplett neue Modernisierung sein«.

Glyphosat-Verbot

Die Pläne der Immobilienfirma würden nicht dem Vergleich entsprechen, auf den sich beide Parteien in einem vorherigen Prozesstag Ende Oktober 2015 geeinigt hatten, sagte dagegen Fischers Anwältin Carola Handwerg. Fischer wies darauf hin, dass auch er gerne wieder ein funktionstüchtiges Bad haben wolle – so wie es ihm in dem Vergleich bis Anfang Dezember versprochen wurde. »Die Wohnung unbewohnbar zu halten, ist ein Druckmittel gegen mich«, vermutete Fischer. Die Richterin sah letztlich nach der hitzigen Verhandlung keinen Anlass für ein Ordnungsgeld. Die Gegenseite kann sich noch äußern, bevor das Urteil rechtskräftig ist. »Es ist klar geworden, dass es um eine Entmietung unter dem Vorwand einer Modernisierung geht«, sagte Fischer zum Prozessausgang.

Das Verfahren ist dabei nur eines von vielen, das zwischen Fischer und der Immobilienfirma Christmann Holding geführt wird. Diese hatte 2012 das Gebäude in der Kopenhagener Straße gekauft, um nach »umfassenden energetischen« Sanierungen die Wohnungen mit Gewinn zu verkaufen. Am 5. Februar wird die nächste Räumungsklage gegen Fischer verhandelt. »Ich werde mich stellvertretend für die anderen Betroffenen dem entgegenstellen.« seb

 

 

Die brutalste Entmietungsaktion in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland geht am kommenden Mittwoch auf einen juristischen Showdown im Landgericht zu. Der ursprünglich für den 21. Dezember 2015 anberaumte Termin wurde auf den 6. Januar 2016 – 11:30 Uhr im Saal 2/2804 des Berliner Landgerichts in der Littenstraße verlegt. Es ist das vermutlich letzte Gerichtsverfahren im Fall Kopenhagener Straße 46. Für die letzten Mieter ist es nach dem zweiten Weihnachten auch das zweite Jahr, das mit einem beispiellosen „juristischen Krieg“ verbracht wurde.

Landgericht Berlin - Littenstraße

Der Fall der „Investorengruppe Christmann“ gegen die Familie von Sven Fischer übertrifft nun mit über 15 Monaten Dauer die alle bisher bekannten Fälle von Entmietungen. Die Investoren spielen auch in besonderer Weise „wirtschaftliche Macht“ gegen die verbliebenen Mieter aus, weil sie sowohl als Eigentümer, als Investor und aus Bauausführende gegenüber den Mieter auftreten, und in brutaler Weise deren Mieterrechte und das Recht auf körperliche Unversehrtheit mißachten.

Auch Interventionen des Bundesjustizministers wurden ignoriert, weder bezirkliche Bauaufsicht, noch behördlicher Arbeitsschutz und Brandschutz haben gegen Verstöße nachhaltig reagiert. Die Investoren haben praktisch mit der Bauaufsicht Katz und Maus gespielt, sodass der Baustadtrat Jens-Holger-Kirchner selbst seine Machtlosigkeit einsehen musste.

Altbau-Badezimmer 2014

Trotz Baustopp und rechtlicher Verfügungen

Es begann zuerst mit einer Einhausung des gesamten Mietshauses, die praktisch eine ganze Mietergemeinschaft von über 52 Personen unter einer dichten Baufolie einhauste, und die Luft zum Atmen und Luftaustausch einengte, und vor allem den Blick nach draußen versperrte. Die meisten Mieter hielten es nicht aus, und zogen entnervt aus. Viele sogar, ohne eine Abfindung einzufordern, die mindestens rund 300 € pro Quadratmeter Wohnfläche betragen kann. Ein älterer Mieter ist inzwischen auch gestorben. Wer will noch klären, ob es mit dem Zwangsumzug zusammenhängt?

Altbau-Badezimmer 2014

Unbewohnbarmachung einer Wohnung als „Modernisierungsmaßnahme“

Vor mehr als 6 Monaten haben die Eigentümer „Modernisierungsmaßnahmen“ in einer Wohnung in der Kopenhagener Straße 46 begonnen.
Seit dem Beginn am 18.05.2015 ist die Wohnung praktisch unbewohnbar. Es gibt kKeine Heizung, kein Strom, kein Gas und kein Wasser. Mehrere bauaufsichtliche Anordnungen wurden seitens der Investorn ignoriert, zum Teil wurde die Bauaufsicht auch über die Umstände getäuscht. Termine wurden zugesagt – aber nicht eingehalten.

So sollte bei Gefahr für die Gesundheit der Familie die Beheizbarkeit der Wohnung zu Beginn der Heizperiode gesichert werden. Wieder wurde die Bauaufsicht ausgetrickst – denn nichts geschah.

Mieter Sven Fischer gibt aber nicht auf, und bleibt Dank vieler Unterstützer aus dem Gleimviertel in seiner Wohnung. Er verteidigt sich kämpferisch vor Gericht, und hat bisher immer Recht bekommen!

In der letzten Gerichtsverhandlung wurde der Eigentümer verpflichtet, die Wohnung bis zum 04.12.2105 wieder bewohnbar zu machen.

Altbau-Badezimmer 2014

Christmann Gruppe ignoriert den Rechtsstaat

Die Eigentümer, Investoren und Generalunternehmer setzten sich auch über diesen Gerichtsbeschluss wieder einmal hinweg. Die Wohnung hat noch immer kein Wasser, keinen Strom, kein Gas und keinerlei Heiz-oder Kochmöglichkeit.

Der bündnisgrüne Baustadtrat Jens-Holger Kirchner wollte für diesen Fall einschreiten, weil Gefahr für die körperliche Unversehrtheit droht. Die warme Witterung hat wohl die potentielle Gefahr des Erfrierens aus dem Kopf verdrängt.

In der der Zwischenzeit wurden aus der Wohnung auch Waschbecken, Dusche und Toilettenbecken, Ofen und Gasheizung demontiert und nicht wieder installiert. Der Mieter soll trotz anderslautender Gerichtsurteile und bauaufsichtlicher Anordnungen durch die “
„energetische Modernisierung“ zum Auszug genötigt werden.

Showdown am 6. Januar 2016 im Berliner Landgericht

Am 6.1.2016 entscheidet nun eine Richterin im Amtsgericht Berlin darüber, ob einer der letzten beiden Mieter der Kopenhagener Strasse 46 sogar zur Zahlung eines Ordnungsgeldes von bis zu 250.000 € verurteilt wird.

Falls Sven Fischer sich trotz massiver Nötigungsversuche, Einbruch, Wasserschäden, lebensgefährdenden Schornsteinabrissen, 7 fristlosen Kündigungen und Räumungsklagen seine inzwischen fast unbewohnbare Wohnung zu verlassen, wäre er pleite.

Der im Grundgesetz gesicherte Schutz der Wohnung könnte dann mit bundesweiter Rechtswirkung durch Ordnungsgelder ausgehebelt werden.

Für Sven Fischer stehen die Vorzeichen nicht gut:

Die gleiche Richterin hat schon die Duldung der Modernisierungsmassnahmen, die zu einer 3 1/2 fachen Mieterhöhung führen, für rechtens erklärt. Statt 644,23 € Miete pro Monat sollen nach Modernisierung 2.927 Euro warm, inklusive Modernisierungsumlage gezahlt werden. Der Kaufpreis liegt bei derzeit 4.500 € pro Quadratmeter – was jedoch gegenüber den Preisniveau im Kiez um ca. 1000 € überhöht ist.

Die Richterin hat inzwischen auch erlassene einstweilige Verfügungen zur Wiederherstellung der Strom-,Wasser- und Gasversorgung wieder zurückgezogen und in den Verhandlungen deutlich gemacht, dass Sie keine Lust mehr auf diesen Fall hat.

Mieter hinter Bauplane verpackt!

Sven Fischer ist erbost und verbittert

Fischer hat auf Interventionen von Außen gehofft, auch hat er dem Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) vertraut, der Mieter aufgefordert hat, nicht gleich weg zu laufen – sondern Recht notfalls auch gerichtlich durchzusetzen. Im Fall Kopenhagener Straße hat es letztlich nur die Grenzen des Rechtsstaates aufgezeigt.

Fragen stehen auch im Raum, ob bisher geltende Verfassungs-, Miet- und Strafrechtssgrundsätze per Richterspruch „abgeräumt“ werden:

Grundgesetz Artikel 13
(1) Die Wohnung ist unverletzlich.

Bundesverfassungsgerichtsentscheidung:
„Eine vom Mieter gemietete Wohnung ist als Eigentum im Sinne des Art. 14 Abs. 1 S. 1 GG zu betrachten“ (BundesVerfg)

StGB: Nötigung
(1) Wer einen Menschen rechtswidrig mit Gewalt oder durch Drohung mit einem empfindlichen Übel zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung nötigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Fehlende rechtliche Würdigung der Wirkung „vereinigter Investoren-Übermacht“

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) hatte dem Mieter geraten, den Rechtsweg als Mieter zu beschreiten. Doch dieser Rat ging fehl, weil es im Fall Kopenhagener Straße einen Fall „vereinigter Investoren-Übermacht“ gibt, bei dem Eigentümer, Investor, Planer und Bauausführung und „kampfführende Rechtsanwaltskanzlei“ ein „organisiertes Projektmanagement“ gegen den Mieter führen.
Doch selbst bei bestehenden Rechtstiteln und Einstweiligen Verfügungen bestand kein Rechtsschutz, weil Handwerker dann „versehentlich“ oder „verzögert“ oder gar nicht mit der Herstellung oder Wiederherstellung der Bewohnbarkeit der Wohnung beauftragt wurden.

Da es bisher zu diesem Fall keine neutrale rechtliche Würdigung gibt, und die zuständige Richterin über das organisierte Vorgehen längts um Bilde sein muss, stellt sich die Frage, wie Mieterrecht überhaupt noch Bestand haben soll.

Fall mit politischen Folgewirkungen

Der Fall Kopenhagener Straße wird so oder so weitere Rechtsfolgen und politische Folgen nach sich ziehen, weil hier alle Parteien rechtspolitisch, wohnungspolitisch und baupolitisch versagt haben.

Die SPD wird ihre strategische Glaubwürdigkeit und Mehrheitsfähigkeit weiter einbüßen. CDU und Bündnis 90/Grüne müssen sich wohnungspolitische Gretchenfragen stellen.

Rechtspolitisch muss auch gefragt werden, was der Gesetzgeber gegen derartige Geschäftsmodelle unternimmt, bei denen ein Investor praktisch mit einer Handlungs-Übermacht von Eigentümer, Projektentwickler und eigener Generalbauunternehmung plus juristischen „Projektmanagement“ anrückt.

Wenn zur Durchsetzung des Profitstrebens und Eigentümerwillens auch Rechtsbeugung, die Instrumentalisierung des Rechts und die Instrumentalisierung von Richtern möglich sind, ist der Schutz grundlegender Rechte in der Rechtsordnung der Bundesrepublik Deutschland ausgehebelt. Es wäre konsequent – dann auch den Verfassungsgrundsatz von der Unverletzlichkeit der Wohnung zu streichen.

Update: Dieser Beitrag erschien in 1. Fassung am 16.12.2015 und wurde inhaltlich aktualisiert.

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