Der Bezirksstadtrat Kirchner

ist nun über unsere Situation informiert.

Am Montag hatten wir spontan die Gelegenheit, mit Mietern der Winsstraße 59 (das Haus wurde von der CHRISTMANN Gruppe gekauft und soll energetisch saniert werden) einen Termin beim Bezirksstadtrat und Leiter der Abteilung Stadtentwicklung in Pankow, Jens-Holger Kirchner (Bü 90/Die Grünen),  wahrzunehmen. Wir konnten unsere aktuelle Situation schildern, berichteten von den verschiedenen Ereignissen, wie unangekündigtem Schlössertausch, auftauchen einer Mietermanagerin, aggressivem Verhalten der Eigentümerin (Optimus 3. Projektgesellschaft mbH mit dem Geschäftsführer Wulf Christmann) in Form von Anwaltsbriefen wegen Wohnungsaufmaß etc.).

Herr Kirchner und die anwesende Frau Herfort, Teamleiterin Soziales Erhaltungsrecht, erklärten, dass sie im Falle der Winsstraße nicht viel tun könnten. Die Entwicklung der letzten Jahre, sei nicht die, die man sich so gewünscht hätte.

Die Änderung der Mietgesetzgebung in 2013 , energiepolitische Ziele und deren Umsetzung…

Die aktuelle Lage stelle sich für die MieterInnen der Winsstraße 59 so dar, dass sie nach dem Wegfall der Sanierungsgebiete ohne besonderen Schutz den Investoren ausgesetzt seien. Man hat versäumt, – naja- man konnte  naklar auch nicht wissen, was passiere, nach dem Wegfall der Sanierungsgebiete (übrigens nach Einschätzung des Bezirksstadtrates eine Erfolgsgeschichte) – die Gebiete unter einen besonderen Schutz zu stellen. Aber die Mieter der Winsstraße 59 sollten doch froh sein, immerhin in den vergangen Jahren nicht von Sanierung/Modernisierung/Verdrängung betroffen gewesen zu sein.

Für die Kopenhagener Straße 46: Da wir im „sozialen Erhaltungsgebiet“ wohnen, wird uns die städtische Mieterberatung im Falle einer Modernisierung zur Seite stehen, bestimmte Modernisierungsmaßnahmen können nicht so einfach durchgeführt werden.

Unsere Gesprächspartner vom Amt boten sich an, bei Bedarf oder Verschärfung unserer Situation, einen Dialog mit der Eigentümerin zu moderieren.

Fazit: Das Kind muss erst in den Brunnen fallen, damit auch der Letzte merkt, daß das Wasser nass ist.

Und kalt.

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