Archive | Juli 2015

Schimmeltest oder erneute Mieter-Apnoe ?

Seit Freitach kann ick ja nu wieda in meene kleene Bude in die Kopenhagena Strasse wohnen.

Eijentlich wärt ja ooch janz schön, selbst mit die Kocherei uff  Elektro Platten.

Aba nich nur, dass die mich den Jas Hahn abjedreht haben, jetze wollen sie mir wohl ma wieda ersticken!

Nach die 8 Monate Luftdichte Vapackung vons janze Haus kommt nu der nächste Vasuch.

Schöne dichte Fensta und Sondamüll Dämmung an die Wände, aba keene Möchlichkeit zu lüften.

Irjendwer is da wohl nich janz dicht, meen 3-fach isoliervaglastet Wohn-Terrarium kanns uff jeden Fall nich sein.

Und wenn der Schimmel wächst, Haus-Schwamm drüba, jibts wenichstens nen Grund, mir aus die Wohnung zu schmeissen!

Alladings, so ofte, wie hier jrade wieda die Reporta rin und raus jehen, kommt durch de Tür jenuch „frische“ Bau-Luft rin.

Aussadem hat ADDI nen langen Atem!

Presseschau Berliner Kurier 28.07.2015

Presseschau Neues Deutschland 23.07.2015

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ADDI im Hungerturm

Nu konnte ick doch jestan endlich wieda in meene kleene Butze in die Kopenhagena Strasse 46 einziehen, weil se mir doch da  den Strom nach üba 2 Monate wieda hinjelegt haben. Zwar erst, nachdem ne Richterin se dazu vadonnat hat, aba immahin!

Will ick dit janze nen bisschen feiern, so mit wat zu essen kochen und so, da stell ick doch fest, dass ick ja keene Gasleitung mehr habe ! Hamm se doch in den Wohnungen unter mir die Leitungen einfach rausjerissen. Sieht ja ooch oll aus, sone Gasleitung vor den schönen, glatten Rigips Wänden in den neuen Eigentumswohnungen. Und warmet Essen wird im alljemeinen ja völlich übabewertet. Vieleicht is dit ja ooch nur jut jemeint von die beeden freundlichen Brüda Christ(o)mann. Der olle ADDI is ja wirklich nen bissken fett jeworden in die letzten zwee Jahre, imma nur im Jericht und mit die Politika rumsitzen, da fehlt Bewegung in die Hüften.

Da soll ick jetze im Hungerturm wohl uff meen Wohlfühl Gewicht jeschrumpft werden. Denk ick ma aba , friss die Hälfte können jerne die machen,  die ihren Hals nich voll jenuch kriejen, aba nich mit meene Muttas Sohn!

Also reaktiviere ick nen alten Fluchttunnel im Hof und grabe mir durch bis zur anderen Seite.

Dort ham nämlich einige die Aufforderung :”MIETER AUF DIE STRAßE SETZEN” etwas anders vastanden. Bei denen krieg ick dann endlich wat warmet zu essen, ne lecka Wildschweinkeule ! Und ooch weil dit hier soone Nachban jibt  bleib ick hier (k)leben , vastanden ??

Morjen jeh ick uff´n Flohmarkt und koof mir zum Kochen Elektro Platten, Strom hab ick ja erstmal wieda !

Eua ADDI

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Alte Hausmittel gegen Mieter

Bislang konnte man Christ(o)mann ja noch eine gewisse Kreativität in der Auswahl seiner Entmietungsmethoden zugestehen.

Mit wachsendem Zeitdruck lässt die Ideenvielfalt allerdings erheblich nach.

Deshalb werden jetzt die Klassiker , wie gekappte Gas- und Stromleitungen und immer wieder unangekündigte Wasserabsperrungen gespielt.

Keine Familie mit Kindern braucht doch auch wirklich warmes Wasser und eine Möglichkeit zum Essen kochen.

Da sie je eh mal wieder fristlos gekündigt wurden, können sie sich an ein Leben auf der Straße schon mal gewöhnen.

Also  Kinder, zum waschen ab in den See und als Mittagessen gibts Margaritas , da könnt ihr trotz des Baulärms endlich mal wieder richtig gut schlafen!

Euer ADDI

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Christ(o)mann kurz vor der Pleite?

Krieg ick doch heute nen Anruf von een Jurnalisten.

Fraacht der mir doch, ob der Verdunklungskünstler keene Kohle mehr hat.

Weil der wohl den Bauzaun schon uff iebay vakooft hat und jetze die schönen neuen polnischen 

3 fach Fensta wieda ausbauen lässt.

Kratz ick mir an meene Birne und übaleege ne janze Weile.

Sach ick su mir, ADDI, dit würde natürlich ne janze Menge erklärn.

Zum Beispiel, dass Wasserschäden janich mehr repariert werden und dat dit oben in die Wohnung von die eene Mieta nich weitajeht, obwohl se da  son schönen Jerichtsbeschluss haben.

Is also allet ja keen bösa Wille, mit keen Strom, Löcha im Fussboden und unvaputzte Fensta ohne wat zum uffmachen.

Der arme Kerl hat einfach keen Jeld mehr.

Is ja och nich einfach für ihn, wo ihm doch die meisten Mieta wegjelofen sind und er nu kaum noch Einnahmen mehr hat in dit olle Haus.

Und die noch drinne sind im Haus, die häng im an sein Beutel und an ihre olle Bude wie son paar Filzläuse.

Wolln einfach nich loslassen und vastehn nich, dass se mit ihrem unflexiblen Wohnverhalten die janze Christ(o)mann Existenz bedrohen.

Denn wenn der dit Haus nich pünktlich fertich kricht, dann zahlt doch von die neuen Eijentüma keena nich wat.

Und dann sind diese renitenten Mieta Schuld dran, dass die neuen Eijentüma sich doch Mietwohnungen nehmen müssn, die ja eh schon knapp sind.

Und die Wirtschaft kricht ja ooch nen Knacks, wenn son Untanehma nich mehr seine janzen Mellonen in alte Häusa steckt.

Ick jeh  morjen früh von meene Ferienwohnungsterasse rüba zu die letzten Mieta und rede die ma ins Jewissen.

Vieleicht sind se ja meinen logischen Arjumenten zugänglicher als Drohungen und Räumungsklagen.

Uff jeden Fall kann hintaher keena sajen, dat ick nich vasucht habe die deutsche Wirtschaft , den Wohnungsmarkt und die Verpackungskünstlerfamilie in zweiter Generation su retten.

Es grüsst euch

Eua ADDI

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