Archive by Author | ickevonkoppe

… nich immer nur mäckeeern !!

 

Wie ja der Entmietungs Künstler Christ(o)mann immer wieder (bisher allerdings extrem unglaubwürdig) behauptete, möchte er die Mieter im Hause Kopenhagener Strasse 46 ja gerne behalten.

Sie sollen auch von den schönen ,neuen Fassaden profitieren können, die der Gutmensch mit seinen vielen Millionen an dieser ehemaligen Miets-Ruine anbringt!

Nun laufen sie ihm reihenweise weg, bloss weil sie ein kleines bisschen Terror nicht aushalten können.

Damit ihm einer der letzten Bewohner nicht auch noch durch die Lappen geht , hat er sich jetzt für ihn etwas ganz Besonderes ausgedacht.

Um ihm den Lärm, Dreck und Stress der Baustelle zu ersparen, finanziert er ihm einfach eine angemessene Ferienwohnung !

Da aber unser ewig gestriger Mietsmuffel seine ihm liebgeworden Butze partout nicht verlassen wollte, musste ihm der große Gönner etwas auf die Sprünge helfen:

Kurzentschlossen wurde die Wohnung unbewohnbar gemacht und unser ADDI muss seine Turnübungen seither auf einer Terasse hoch über den Dächern Berlins machen.

Ich sage:

Danke  lieber Christ(o)mann !!!

Bitte , bitte lass diesen Zustand ewig andauern,

Dein ADDI

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„Im Namen des Volkes !“

Neidisch mussten seit 3 Monaten die verbliebenen Mieter auf die schönen, neuen 3-fach Isolierglas-Wärmedämm-Schallschutzfenster der inzwischen verwaisten Wohnungen in der Kopenhagener Strasse 46 schauen.

Endlich nun hatte  eine Richterin am Amtsgericht Mitte Mitleid mit diesen armen Menschen. Sie fasste sich ein Herz und verdonnerte den Eigentümer dazu, endlich die längst überfälligen energetischen Modernisierungsmassnahmen durchzuführen.

SOFORT!

Den sonst so kreativen Entmietungsfachmann „Christ(o)mann“ hat es bei dieser Geschwindigkeit der rechts-sprechenden Volksvertreterin anscheinend kalt erwischt.

Am ersten Tag der Baumassnahmen lediglich ein Fenster rausreissen und durch – endlich wieder- dunkle Folie ersetzen, sowie die  Stromversorgung für die gesamteWohnung kappen, das ist doch bloss stümperhafte Anfänger – Entmietung, einfach peinlich! Wozu hat er sich denn im letzten Jahr zur besten Sendezeit auf allen Sendern einen zweifelhaften Namen als Entmietungsfachmann gemacht, wenn er ihm jetzt nicht wirklich gerecht wird ? Mieter aus anderen Häusern können sich mit Wasserschäden, Gasanschlägen, Brandanschlägen und gegen sie gerichteter körperlicher Gewalt brüsten- und wir? Bloss wieder Verdunklung, da hört doch schon lange keiner mehr hin. Da ist noch ne ganze Menge Luft nach oben lieber Christ(o)mann, nur etwas Mut zum Risiko, sonst interessieren sich die Medien demnächst gar nicht mehr für Dich!

Euer ADDI

Fenster        Keen Strom

 

…fairerweise…

… möchte ich an dieser Stelle erwähnen, dass schon nach 3 Stunden  ein Fenster wieder ein Fenster war!

War es die höfliche Aufforderung an den Eigentümer (siehe unten), der ins cc gesetzte Baustadtrat sowie Medienvertreter des Fernsehens, oder erst das Eintreffen der Polizei auf der Baustelle was den noch feuchten Mörtel wieder abbröckeln ließ ?

Eventuell war das Ganze auch nur ein Versehen der an der Fassade tätigen , gaaaaanz bestimmt Mindestlohn empfangenden ,nordafrikanischen Bauarbeiter?

Missverständnisse können auf  solch einer Multi-Kulti Baustelle ja schon mal passieren, welcher Bauleiter  spricht denn auch schon fliessend Arabisch ?

Euer ADDI

 

 

 

 

Datum: 05.05.2014

K 46 Grundstücksentwicklungs GmbH

…………………

12529 Schönefeld

Fax……….

und

……….

Sehr geehrter Herr Christmann,

Im Zuge der Bautätigkeiten an der Fassade des Innenhofes des Hauses Kopenhagener Strasse 46, 10437 Berlin, wurde ein Fenster zugemauert, welches zu den von uns innegehaltenen Wohnräumen im ………  gehört.

Es ist uns nunmehr nicht mehr möglich, in dem Raum Tageslicht zu sehen oder zu lüften.

Wir fordern sie hiermit auf, die sich vor unserem Fenster befindliche Wand sofort, hilfsweise bis zum 06.05.2014 08.00 Uhr zu entfernen.

Ansonsten werden wir beim Amtsgericht Mitte eine einstweilige Verfügung gegen diese Maßnahme erwirken.

Mit freundlichen Grüßen

Mieter

…….

Berlin, 05.05.2015, 08.50 Uhr

Kopenhagener Straße 46

10437 Berlin

…Ring frei zur nächsten Runde ! …

8 Monate Luft-und Lichtundurchlässige Plane vorm Fenster, Abmahnungen, fristlose Kündigungen, Verleumndungen, Räumungsklagen, bisher bewegten sich die Eigentümer Christ(o)mann zumindest noch in einer rechtlichen Dunkelgrau Zone.

Anscheinend gerät er nun etwas unter Zeitdruck.

Um die Entmietung der letzten Multiresistenten Bewohner etwas zu beschleunigen, greift er auf die „Calvinstrassen Methode“ zurück. Einfach mal schnell den Mietern das Fenster zu mauern, den Rest wird die Kerkerhaft dann schon richten.

Das einzige was nun noch fehlt , ist die Hexenverbrennung innerhalb dieser Mauern.

Aber zum Glück ist Walpurgisnacht ja erst wieder nächstes Jahr !

Euer ADDI

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Justice. Alle Mieter raus! Wenn die energetische Modernisierung unbezahlbar wird

kopenhagener46wordpress.com

TV Tip

RTL | Mo 30.03. | 23:30-00:00

Reportage | D 2015

Von einem Tag zum anderen ist die Wohnung nicht mehr bezahlbar – das kann passieren, wenn der Eigentümer beschließt, energetisch zu modernisieren. Mit einer energetischen Modernisierung soll Energie gespart werden, zum Beispiel durch eine neue Wärmedämmung der Fassade, doch dadurch sind auch Mieterhöhungen um das Doppelte oder sogar Dreifache möglich.

Unter dem Deckmantel der energetischen Modernisierung werden so immer mehr Mieter trotz gültigem Mietvertrag praktisch aus ihrem alten  Zuhause verdrängt. Wer nicht zahlen kann, muss letztlich gehen. Auf angespannten Wohnungsmärkten bieten die bestehenden Gesetze besonders Immobilien-Investoren einen Vorteil: Sie kaufen ganze Häuser, modernisieren und sanieren diese energetisch und verwandeln die Mietwohnungen schließlich in teure Eigentumswohnungen. Schlecht für die Mieter, gut für die Rendite. Den Betroffenen steht ein langwieriger und ungleicher Kampf bevor – gegen das Gesetz und findige Investoren, die die aktuellen Regelungen für sich auszunutzen wissen.

Julia Scherf fragt nach bei Mieter- und Vermieterverbänden und konfrontiert auch das Bundesjustizministerium mit der entscheidenden Frage: Hat der Gesetzgeber, der vor allem Klimaschutz und Investitionen in Häusersanierungen fördern will, den Schutz der Mieter vernachlässigt?

EIKON Nord GmbH

Hier gehts zur Ankündigung mit einem Trailer: Klick!

„Wir sind noch da“ eine Dokumentation

Das Filmteam um die Regisseurin Julia Rosa begleitet seit 2009 den Veränderungsprozess im Prenzlauer Berg. Sie produzieren eine Langzeitdoku, die unter anderem die Situation der Kopenhagener Straße 46 seit den Anfängen mit der Kamera begleitet. Ein wirklich tolles Zeitdokument, daß sich nicht davor scheut, stadtentwicklungspolitische Aspekte unmissverständlich zu benennen. Einen Einblick in dieses agile Projekt könnt ihr auf der Seite http://www.wirsindnochda.tv bekommen.

…Frühlingserwachen in der Winsstraße

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Autsche bautsche, das tut weh,

eine Ohrfeige für Christ(o)mann?

Mit hängender Plane und eingezogenem Schwanz gab der erfolgstrunkene Kapitän „Christ(o)mann“ gestern auf unserem meuterenden Schwesternschiff, der WINS 59,  kleinlaut den Befehl zum Segel einholen !  Gleißende Helligkeit durchströmt nun wieder die Kajüten der tapferen Mietsmatrosen, die frische Frühlingsluft weht den Mief von menschenverachtender Isolation ein wenig fort. Was steckt hinter diesem Kurswechsel ? Hat da eine Ratte das singende Schiff verlassen ,getreu dem Motto:“Lieber den fliegenden Fisch in der Hand ,statt den Pleitegeier auf dem Dach“,  oder macht sie als (S)Teuermann nur noch Dienst nach Vorschrift am Geschäftsruder und hat deshalb kein Interesse an einem weiteren harten Konfrontationskurs ?

Wie auch immer, Glückwunsch erst einmal an die tapferen Teerjacken aus der Winsstraße  59 !!

Chapeau meine Lieben,

Euer ADDI

Muss die Wohnungsbaugesellschaft GEWOBAG ins Gefängnis??

 

Wie die Generellstarsanwaltschaft von Berlin bekannt gab, ermittelt sie derzeit in einem besonders schweren Fall der Potenzrechts Verletzung.

An einem Haus in der Raumer Straße 13 im Bezirk Prenzlauer Berg wurde eine Billig Imitation der Kunst Installation „Mieterfrei-Spass dabei !“  des bekannten Entmietungskünstlers Christ(o)mann entdeckt.

Kopenhagener Straße 46, verhüllt seit 13.03.2014 Staubschutz auf dem Hinterhof

ORIGINAL Kopenhagener Straße 46

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FÄLSCHUNG Raumer Straße 13

Im vorigen Jahr versuchte sich der Künstler durch seinen spektakulären Versuch einer monatelangen Mieter-Apnoe einen Eintrag ins Guiness Buch der Rekorde zu sichern. Als „…Mittel zur preiswerten, geräuschlosen und verdeckten Entmietung bei wenig- bis mittelresistentem Mieterbefall “ wurde diese Methode später als Patent Nr. 0815/4711 eingetragen und geschützt.

Im Falle der Raumer Straße 13 versuchen nun  Trittbrettfahrer der GEWOBAG ihre Mieter mit ähnlichen Mitteln aus ihren Wohnungen zu nötigen. Haben leere Kassen oder Erinnerungen an alte „Plan-Wirtschafts Zeiten“ die Mitarbeiter der GEWOBAG dazu bewogen , hier zu so gewaltvollen Mitteln zu greifen? Oder haben sie schlicht vergessen, daß in dem Haus noch 3 Mietparteien leben? Vielleicht ist es ja auch nur ein Licht- und Luftundurchlässiger Pollenschutz für die Allergiker im Haus ? Jedenfalls stellt sich jetzt die Frage, ob die Politiker im Bezirk, insbesondere unser Baustadtrat Kirchner, auf diese Gewalt gegenüber Mietern einer öffentlichen Wohnungsbaugesellschaft auch allergisch reagieren und den Verantwortlichen für diese Schikane die rote Karte zeigen.

Vielleicht braucht es ja nach der Umwandlungsverordnung auch noch eine Ummantelungsverordnung !

Ich verbleibe in der Hoffnung, dass der Fall „Planquadrat Kopenhagener 46“ einer der letzten seiner Art war und in der Raumer Straße 13 bald wieder

„freie Sicht für freie Mieter“ herrscht,

euer ADDI

 

 

Die Umwandlungsverordnung – nun auch in Berlin

https://kopenhagener46.wordpress.com

laut einer Pressemitteilung der Senatsverwaltung (link) haben sich SPD und CDU nun doch auf die lange geforderte und in vielen Städten bereits eingeführte Umwandlungsverordnung verständigen können. Damit soll die Umwandlung von Mietwohnungen in Eigentumswohnungen genehmigungspflichtig werden. Seit 2013 hat sich die Zahl der Umwandlungen in Berlin fast verdoppelt. 2014 sind in Berlin 9000 Wohnungen von Miet- in Eigentumswohnungen umgewandelt worden.

Durch hohe Gewinne, die sich mit Eigentumswohnungen zur Zeit erzielen lassen, war es für Investoren alias Immobilienentwickler ein lukratives Geschäft, Mietshäuser zu kaufen, zu entmieten und dann als Eigentumswohnungen zu verkaufen. Vermieten lohnt sich aus monetärer Sicht naklar nicht, wenn man zur 48 fachen Jahresmiete verkaufen kann- und Käufer findet! (Rechenbeispiel bei angenommener Kaltmiete von 6,75€ (laut Mietspiegel von 2013 für die Kopenhagener 46 eine angemessene Miete) und einem Kaufpreis von Wohnungen in der Kopenhagener Straße 46 von derzeit 4060€/m2)  // selbst bei 10€ kalt ist es noch die 32 fache Jahresmiete, zu der verkauft wird!

 

https://kopenhagener46.wordpress.com

Mietspiegel Kopenhagener Straße 46

Lässt man Verantwortung und Stadtentwicklung -und soziale Aspekte sowieso- mal beiseite, scheint das Konzept „Immobilienverwertung“ oder „Aufwertung“ ja auch ganz gut zu funktionieren. Allerdings heisst die entstehende soziale „Entmischung“ mit anderen Worten Ghetto, und das nimmt jedem Stadtviertel und jedem Haus das Agile, das Lebendige.

In Berlin kommt die Umwandlungsverordnung in den Millieschutzgebieten/ sozialen Erhaltungsgebieten! Diese Verordnung, wäre sie schon 2013 wirksam gewesen, hätte das Berliner Mietshaus in der Kopenhagener Straße 46 mit seiner originären Mieterstruktur, erhalten.

Hätte hätte Fahrradkette!

 

 

… „Leider ziehen viele Mieter weg, bevor sie von diesem Prozess profitieren können“, bemerkt Christmann…

Nu jibt der jute Christ(o)mann sich sone Mühe mit die villen hübschen Fasaden und so und die Mieta loofen einfach wech.

Da find ick hat der Mann een bissken mehr Dankbarkeit für seine ville haate Arbeet vadient. Weil er ja aba so Bescheiden is und immer nur im Hinterjrund Jutet tutet, hab ick hier een kleenet Weihnachts Jeschenk für ihn und unsere treuesten Blog Lesa, die Anwälte von die Pilz Kanzlei:

Wir wissn doch, dass die janzen Räumungsklagen, Verleumndungen, Planen, Schikanen und so allet bloss Tests sind, ob wa ooch wirklich sone scheene neue Wohnung vadient haben!

Wissen wa doch, dassa uns Mieta janz doll lieb habt ! Drum bleiben wa ja ooch , damit der Weihnachtstraum von die „spannende soziale Mischung rund um den Falkplatz“ wahr wird!

Allen Immobilien Spekulatius wünscht een frohet Fest…

… Euer  ADDI

..Besser lesbar unter:

http://www.morgenpost.de/berlin/article135564752/Wenn-Mieter-2900-statt-645-Euro-fuer-die-Wohnung-zahlen-sollen.html

 

 

 

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