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Ein Hundeleben…

führt dieser Blog seit geraumer Zeit. Grund dafür sind fehlende Ressourcen für das Betreiben zweier identischer Blogs.

Der geneigte Leser möchte bitte den folgenden link anklicken, um sich auf den WIRKLICH aktuellen Stand der wackeren Mietspiraten der Kopenhagener Strasse 46 zu bringen.

Vielen Dank und viel Freude beim lesen !

kopenhagener.wordpress.com

 

Eua ADDI

kopenhagener-46-zitty

 

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„Wie man in den Bundestag hinein ruft…“

…schallt es ja meist ungehört auch wieder hinaus!

Manchmal jedoch findet sich ein Ohr, welches den lautstarken Protesten von Mietern dieser Stadt Gehör schenkt.

Kopenhagener 46 vor dem Bundestag

Protestaktion von Berliner Mietern vor dem Bundestag 2015

 

So geschehen heute Vormittag . Einmal mehr besuchte Klaus Mindrup (MdB, SPD) die Kopenhagener Straße 46, um sich vor Ort über die Notwendigkeit „einer“ Gesetzesänderung im Rahmen der ENEV zu überzeugen.Bundestag in der Kopenhagener 46

Die Erfahrungen der im Haus verbliebenen Mieter leisten bei der geplanten Novellierung der Mietrechtsreform den Bundestagspolikern anscheinend unschätzbare Dienste.

Denn nur vereinzelt konnten sich Mieter den menschenverachtenden Praktiken skrupelloser Investoren in dieser Stadt erfolgreich entgegenstellen.

Für die verbliebenen 4 Erwachsenen und zwei Kinder in der Kopenhagener 46 ist  dies verständlich. Ein einigermassen normales Leben zu führen, während du um deine Wohnung kämpfst, ist schlichtweg unmöglich. Aus diesem Grund mahnen sie bei Politikern immer wieder an, dieses Vorgehen nicht als Einzelfall abzutun, sondern  es als Geschäftsmodell zu erkennen.

Die Vertreibung von Mietern aus ihren Wohnungen ist hierbei nicht wie gerne behauptet eine Folge von Umwandlung und Modernisierung. Sie ist die unabdingbare Grundlage für ein erfolgreiches Geschäft mit der Ware Wohnung.

Deshalb sind die Politiker im Bundestag gefordert, endlich am Beginn der „Verwertungskette“ Schritte zum Schutz der Mieter zu machen.

Der Schutz der existentiellsten Räume unseres Lebens, unserer Wohnungen, muss endlich Vorrang vor den wirtschaftlichen Interessen einiger weniger Eigentümer haben.

Berlin ist eine Stadt, in der (wie der Name schon sagt), auch Berliner einen Platz haben sollten.

Wie schon 1989 vor dem Mauerfall, scheint die Zeit reif zu sein, dass sich die Bevölkerung lautstark erhebt.

Sorgen wir dafür, dass niemand mehr still und leise aus seiner Wohnung vertrieben wird!

Euer ADDI

 

Mieter wehrt euch Kopenhagener 46

 

Kopenhagener 46, hier wird Ihnen nicht betrogen !

Manch  Käufer einer Wohnung hat hier im Prenzlauer Berg bei Quadratmeterpreisen von 4500,-€ mal locker  500.000€ für seine neue Wohnung hingelegt.

Bei anderen Immobilienunternehmen wäre an dieser Stelle der Kontakt beendet und die Neu-Eigentümer müssten sich alleine in ihrer Wohnung mit der getätigten Kaufentscheidung herumplagen. Vielleicht fühlt sich dann ja gar der eine oder andere Käufer vom Verkäufer über den Tisch gezogen.

Nicht so in der Kopenhagener 46 !

Hier werden auch nach der Schlüsselübergabe alle neuen Eigentümer weiter liebevoll vom Verkäufer begleitet.

Damit der Gedanke, „..mit dem vielen Geld hätte ich ja eine kleine Villa selbst bauen können….“ gar nicht erst aufkommt, können sie nach dem Einzug ins teuer erstandene eigene Heim die Unsäglichkeiten des Häus´le bauens hautnah erleben.

Denn wenn das letzte Ersparte für das neue Eigentum draufgegangen ist, kann angesichts des nunmehr leeren Sparstrumpfes schon mal ein kleines Depressiönchen um die Ecke kommen.

Gegen Depressionen hilft bekanntlich Struktur:

Deshalb beginnt hier der Tag um 06.15 Uhr mit gebrüllten Komandos auf polnisch und einer lauten Fahrstuhlfahrt des Werkzeugs  hinauf ins immer noch nicht fertiggestellte  Dachgeschoss.

Wer Kaffee im Haus hat , kann  damit seine Lebensgeister erwecken, ansonsten empfiehlt sich ein erfrischendes Bad im hofeigenen See, direkt vor der Wohnungstür.

Ein von den Bauarbeitern durch permanentes Verstopfen des Gullis liebevoll angelegtes Biotop zeugt von der Naturnähe dieses Wohnhauses, mitten im ach so grünen Prenzlauer Berg.

Multilinguale Praktika in verschiedenen Baugewerben oder Sprachkurse  können im Tagesverlauf durch einfaches öffnen der in Polen gefertigten 3-fach Isolierglasfenster kostenfrei in Anspruch genommen werden.

 

Manch ein neuer Wohnungseigentümer tut sich ja bekanntlich etwas schwer, den Kontakt zu seinen noch unbekannten Nachbarn aufzunehmen.

Abhilfe schaffen hier in der Kopenhagener 46 die Stromausfälle bei der Treppenhaus Beleuchtung, so dass sich die Hausbewohner im dunklen Flur durch gegenseitiges Abtasten etwas Näher kommen können.

Gerne gesehen  werden von den Herren der Schöpfung auch die Schlammringkämpfe, welche von den Damen beim Müll wegbringen im Hof miteinander ausgefochten werden.

Da sind die Logenplätze auf den 15.000 € Balkonen mit Blick auf die Mülltonnen doch jeden Cent wert!

Der lautstarke Einsatz von Minibaggern im Innenhof zeigt den historisch interessierten Bewohnern, wie heutzutage Fluchttunnel in den Westen gebaut werden würden.

 

Besonders beliebt bei den neuen Bewohnern sind auch die von ,(sich in Christ(o)manns Besitz befindlichen), Fachfirmen ausgeführten Installationsarbeiten, allen voran die neue Heizungsanlage.

Wo bekommt man denn als Käufer einer Wohnung für ne schlappe halbe Million sonst die Chance, wegen einer nicht funktionsfähigen Heizung noch einmal für ein paar Wochen ausziehen zu dürfen ? Da die Wände wieder aufgerissen werden müssen, können die Eigentümer Ihre erste Fliesenkauf-Entscheidung noch einmal in Ruhe überdenken.

Das Geld für´s Fitness Studio können sich die Bewohner der höheren Etagen derzeit auch noch sparen, denn wenn der Fahrstuhl schon da wäre, würden die kleinen Faulpelze ihn bestimmt auch nutzen!

So ist es dem Einfallsreichtum und der Fürsorge unserer beiden Brüder zu verdanken, dass sich niemand der neuen Eigentümer übervorteilt fühlt.

 

Ungleichbehandlung von Mietern und Eigentümern sowie Inkonsequenz im Verhalten kann hier niemandem vorgeworfen werden.

Unser Beispiel zeigt klar die Vorteile auf, wenn sich Eigentum, Vermarktung und Bauausführung in einer Hand befinden.

Bitte macht weiter so, dann wird schon alles gut in unserer Stadt,

es grüßt herzlichst aus der Kopenhagener 46

Euer ADDI

 

Kopenhagener 46 Bauprojekt

 

Kopenhagener 46 Hof .

Kopenhagener 46 Hof

Tagesgericht in der Kopenhagener: Auf Eis gelegte Räumungsklage mit Schikane Pilzen

Jestern bei Jericht war dit ja ne kurze Veranstaltung.

Hat der Kläga kurz vor die Vahandlung wohl selbst kalte Füße jekricht vor seine eigene Räumungsklage jegen mich und hat die erstmal uffs Eis jelegt.

Kann ick vastehen, da würde ja ooch die janze Sache mit die abjerissenen Schornsteine und der lebensbedrohlichen Situation von Aujust für die letzten Kinda und die Familie in die Kopenhagena Straße nochma uffjerollt werden.

Schade eijentlich, interessiert hat dit ma wieda viele Leute, wieso een Mieta jjeräumt werden soll, bloss weil er vasucht, seine Kinder und seine Familie zu schützen.

Naja, ab Dienstach soll ma wieda bei ADDI im Bad jebaut werden, schaun wa ma, ob zu die uff´s Eis jelegte Räumungsklage ne heisse Dusche dazu kommt.

Liebe Grüße aus die Kopenhagener von euam

ADDI

ADDI`s weihnachtliche Presseschau

Heute gibt es nach langer Zeit mal wieder eine kleine Meldung von einem der letzten galligen Kopenhagenern.

Der liebe ADDI dachte ja schon , dass er Weihnachten 2015 in seiner gerichtlich angeordneten wieder bewohnbaren Butze unterm Dach mit seinen Kinderlein feiern kann.

Da hat er seinen Wunschzettel aber ohne das Christmann´skind gemacht !

Zwar wurden zusätzlich zu den schon deinstallierten Wasser-, Strom-und Gasleitungen sowie Schornstein nun auch noch Toilettenbecken, Waschbecken, Dusche und Heizung abgebaut, aber das ist ja nur konsequent:

Wer nix kochen kann, der braucht kein Klo und die umweltfreundlichste Energie ist immer noch die nicht verbrauchte.

Statt es sich also unterm Weihnachtsbaum gemütlich zu machen, drückt er sich sein Näschen an seinem neuen Isolierglasfenstern platt und schaut zu, wie die neuen Eigentümer in ihren fertig modernisierten Eigentumswohnungen ohne Wohnraumlüftungsanlagen dem Jesuskindlein Naschwerk darbieten.

Aber solange Frank Zander auch den obdachlosen Mietern Gänsebraten kredenzt, lässt sich ADDI von mehr als 6 Monaten unbewohnbarer Wohnung nicht schrecken.

Wahrscheinlich spekulieren die beiden Immobilienspekulatius Christmann auf ihre nächste Räumungsklage gegen ihn, die im Februar verhandelt wird.

Ob diese Klage mit der PR Abteilung der Christmann Unternehmensgruppe wirklich abgesprochen ist, wird sich dann dabei zeigen. Grosses Kino ist jedenfalls garantiert, wenn die Herren erklären können, wie „versehentlich“ mehr als 10 Schornsteinzüge abgerissen und dabei 6 Menschen in Lebensgefahr gebracht wurden.

In München gab es dann vor einigen Jahren doch noch Staatsanwälte und Richter mit etwas Mumm in den Knochen, wie die folgenden Zeitungsberichte aus dem Jahr 2009/2010 zeigen.

Interview mit einem Staatsanwalt

Nötigung von Mietern

Heizung abgestellt – Entmietung brutal 2009

Wenn bei Christmann´s auf dem Wunschzettel ein mieterfreies Haus in der Kopenhagener Straße gestanden hat, dann gibt es in jedem Fall 2015 eine fette Rute statt volle Rendite !

Pankower Allgemeine Zeitung 16.12.2015

 

HOHOHO sagt

Eua ADDI

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Hurra, wir leben noch !“

Einmal mehr konnte dieser Ausruf von den letzten Bewohnern der Kopenhagener Straße 46 getätigt werden.

Zur Sache:

Einen Schornsteinfeger anzufassen soll ja bekanntlich Glück bringen.

Noch viel mehr Glück bringt es allerdings, wenn man einen Schornsteinfeger mal anfassen lässt!

So wie heute morgen geschehen in der Wohnung im 1.OG bei der Bauabnahme des neu errichteten Schornsteins und der Wiederfreigabe der Heizungsanlage.

Der Bezirksschornsteinfegermeister stellte fest, dass sich in dem Schornstein im darüberliegendem Geschoss eine derartige Menge Mineralwolle befand, dass sie den Abzug bis auf ein Minimum verengte. Noch viel schneller als bisher gedacht, hätte es für die Bewohner mit einer tödlichen CO 2 Verfiftung enden können.

Auch nur ein weiteres „Versehen“ wie z.B. der Abriss der Schornsteine, das Abdecken selbiger mit einem Brett, ein Einbruch über das Dachgeschoss in die darunter liegende Wohnung, die Kappung von Wasser-, Strom-und Gasversorgung ?

Natürlich kann der Eigentümer Christ(o)mann nichts dafür, ihm Vorsatz zu unterstellen wäre ganz sicherlich frevelhaft.

Wie er in seinem Interview mit der Welt selbst klarstellt, „die Baufirma ist Schuld !“.

siehe : Hobby-Psychologin recherchiert eher schlecht als recht für „Die Welt“

Verdächtig wäre es ja nur, wenn ihm die bauleitende Firma selbst gehören würde !

 Kopenhagener 46 Bauprojekt

Zumindest hat der Druck der Unterstützer, der Öffentlichkeit, der Jugendschutzorganisationen, Politiker, einiger zögerlicher Behörden und der Gerichte nach nunmehr fast 6 Wochen dazu geführt, dass immerhin eine Wohnung der letzten Mieter in der Kopenhagener Straße 46 wieder bewohnbar ist.

Ein großes und herzliches Dankeschön an dieser Stelle noch einmal an alle Menschen, die uns unterstützen:

Dusch-Paten, Sachverständige, Zeugen, Anwälte, Politiker, Filmemacher, Medien, Reporter, Mieterinitiativen, Bekannte , Freunde und viele mehr!

Denn auch wenn unser Baustadtrat Kirchner es besser weiß,

„Wir wollen hier weiter wohnen bleiben !!“

Euer ADDI

Kopenhagener 46 Schornsteinfeger     Kopenhagener 46 Schornstein verstopft  

… spirituelles Zentrum in der Kopenhagener Straße 46 ??

Die letzten Kopenhagener gehen derzeit durch die bislang härteste Prüfung ihrer challenge

„Wer hat Angst vorm Christ(o)mann ?“

Ohne Gas, Strom, Wasser und Heizmöglichkeit wird hier noch einmal alles dafür getan, um die Spreu vom Hartweizen zu trennen.

Ganz im Sinne des ZEN wird den Bewohnern von den grenzerleuchteten Eigentümern ein Weg zur Weisheit durch Entbehrungen eröffnet.

Jedoch von dem vergangenen Leben in Völlerei und Verweichlichung geprägt, suchen die anscheinend nicht sehr leidensfähigen Bewohner immer wieder nach Schlupflöchern für sich und ihre Brut.

Lediglich 4 Wochen kein warmes Wasser und schon rennen sie zu ihren Nachbarn um zu duschen.

Den ganzen schönen September keine Heizung und schon jammern sie rum und heizen heimlich mit Elektrogeräten.

Wie soll bei soviel westlicher Zivilisierung jemals Erleuchtung Einzug halten ?

Dass bei soviel Dummheit und Ignoranz in Mieterköpfen kein Raum für die Erkenntnis ist :

„Ich gehöre hier nicht mehr her…,

mein Platz ist am Rande der Stadt… „, das ist wohl jedem Sonnenklar.

Wünschen wir den verstockten Letzt-Mietern, dass ihr Wille endlich gebrochen wird, sie sich in Gottes und des Eigentümers Willen ergeben und sich endlich aus ihren Wohnungen verpissen !

Denn wenn sich weitere Mieter anstecken lassen von soviel Aufmüpfigkeit, kann das fatale Folgen für die Lage der Immobilien Eigentümer in dieser Stadt haben.

Und wir wollen doch die armen – reichen Investoren nicht verschrecken, oder ?

Euer ADDI

Kopenhagener 46 Belagerung       Kopenhagener 46 Überlebens Kit

ADDI´s aktuelle (feuchte) Ecke und kleine Presseschau

 „Wenn de mit die Jrossen Jungs spielen willst, dann jibt dit dabei ooch mal richtig wat uff die Backen“, sachte schon meene Mudda zu mir. Und wenn ick dann heute sonem erfolgsjewohnten Schnösel uff seine handjenähten Schuhe trete, issit ooch klar, dass ADDI da dit ehne oder andere an die Murmel kriegt.

Aba wat die Christ(o)männa in die letzten Tage abjezogen haben, schlächt alle Rekorde!

Wenn zwee kleene Kinder und die Frau Mutter fast druffjehen, dit is doch echt nen bisschen hart. Nen Schornstein abreissen und so dicht machen, damit da ooch janüscht an Gas vorbei kommt und die in ihre Wohnung an eener Abgas Vergiftung verrecken, sowat kannte ick bis jetze nur aus die Jeschichtsbücha . Na, irjendeen Staatsanwalt wird hoffentlich mal die Vasehen und Zufälle zusammen zählen und da mal nen bisschen jenaua hinschauen. Die Bauuffsicht mit dem Herrn Kirchner an die Spitze scheint ja grade echt übafordert zu sein mit die Baustelle.

Aktuell sieht die Wohnsituation bei mir so aus:Kopenhagener 46

-meene 4. fristlose Kündijung hab ick jekricht, weil ick vor die Kamera jesacht hab, dass dit wohl eher keen Vasehen war, mit die Schornsteine und so

-meen Bad is trotz einstweiliger Verfügung und Anordnung von der Bauaufsicht noch jenau so zertrümmert wie am Anfang

-Schornstein von die Gasheizung is wech, is egal, hab ja sowieso grad keen Gas mehr

-Wasser jibt dit wieder, allerdings nur von dit Dach und durch die neuen undichten Fensta die Wände runta, aus die Leitungen kommt nur Berliner Luft,Luft,Luft…

-Ofen kann ick och nich heizen, Schornstein is leida wech

-mit Elektro kochen und heizen is ooch nich so einfach, hab seit jestern ma wieder keen Strom mehr

-nachts sitzt imma noch der Wachschutz in die Bude, Loch im Bad is ja noch nich wieda zu jemacht worden

Bei die Familie mit die zwee Kinda würds grad ooch unjemühtlich: Keen warmet Wasser, keene Heizung, Wasser und Strom nur noch in die Hälfte von die Wohnung

Aba die vawöhntenJören hatten sich ja nen Abenteuer Urlaub jewünscht, da isser nu!

Die Christ(o)männer denken anscheinend imma noch, dass sie die letzten multiresistenten Mietsratten hier mit sowat aus ihre Wohnungen kriejen.

Könnta knicken Jungs, wir bleiben da .

Noch ham wa Nachbarn in die Strasse , die zu uns stehen und uns helfen!

Eua ADDI

und hier einige Artikel von die letzten Tage:

http://www.taz.de/Kahlschlagsanierung-in-Berlin/!5226923/

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/gentrifizierung-in-prenzlauer-berg-2927-66-euro-statt-bisher-rund-850-euro—kampf-gegen-teure-sanierung,10809148,31727878.html

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/mieter-werfen-hauseigentuemer-mordanschlag-vor,10809148,31727868.html

http://www.berliner-mieterverein.de/magazin/mmo/mietermagazin-0915.pdf

http://www.morgenpost.de/berlin/article205640671/Mieter-werfen-Hauseigentuemer-Mordanschlag-vor.html

http://www.berlin.de/aktuelles/berlin/3981369-958092-mieter-werfen-hauseigentuemer-mordanschl.html

http://www.focus.de/regional/berlin/wohnen-mieter-werfen-hauseigentuemer-mordanschlag-vor_id_4926892.html

Kopenhagener Strasse 46   00   Kopenhagener Strasse 46   00

Ground Zero im Prenzlauer Berg

…Terroristen unbekannter Herkunft zerstörten im Verlauf des 25.08.2015 die kompletten sanitären Einrichtungen einer bewohnten Wohnung in der Kopenhagener Strasse 46. In einem Schreiben am späten Nachmittag bekannte sich die ausführende Baufirma zu dem Attentat .”

Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin xxxx ,
in der vorbezeichneten Angelegenheit haben wir folgende wichtige Mitteilung zu machen:
Im Zuge der Ausbauarbeiten im Dachgeschoss kam es zu einer Beschädigung im Badezimmer Ihres Mandanten, was unsere Mandantin sehr bedauert. Damit unsere Mandantin ihrer Pflicht zur Instandsetzung und Beseitigung des Schadens nachkommen kann, bitten wir um kurzfristige Benennung eines Termins für den Zugang zur Wohnung Ihres Mandanten.
Mit freundlichen Grüßen

i. A. xxx
Sekretariat Rechtsanwalt Boss
STEINPILZ Partner
Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB
Knesebeckstr. 68/69
10623 Berlin
 

Bewohner und herbeigerufene Kriminaltechniker gingen nach erstem Augenschein von einem Bombenanschlag aus.

Die Chronologie der Ereignisse konnte im Laufe des gestrigen Tages durch die sofort präsente Bauaufsicht des Prenzlauer Bergs und dem zuständigen Bauleiter am Tatort rekonstruiert werden.

Der bei Christmann in Lohn und Brot stehende Bauleiter brachte brav wie ein Kind zu Weihnachten die “offizielle” Version vor.

“Beim Transport eines Dachbalkens wurde die Decke der Dusche im 4.OG  beschädigt.”

Warum daraufhin  aus Sicherheitsgründen die gesamte Deckenkostruktion entfernt werden, ein oder mehrere Menschen unbefugt in die Wohnung eindringen, mit Werkzeug, Verlängerungskabeln und Trennschleifern ausgestattet die Rohre durchtrennen und den Warmwasserboiler entfernen mussten, dafür blieb der Bauleiter eine Erklärung schuldig,  Ebenso dafür , warum der Mieter nicht telefonisch über den Vorfall informiert wurde.

Dass sich zu diesem Zeitpunkt niemand unter der Dusche befand und zu Schaden gekommen ist, verdanken wir allerdings nicht einem glücklichen Umstand, sondern der professionellen Vorbereitung der Täter, welche vorher den Hauptwasserhahn abgesperrt hatten. Ohne Wasser kann niemand duschen ! Ausserdem wäre es ja schade um die fertig sanierten Wohnungen im 2.und 3. Geschoss, die bei diesem bedauerlichen Zwischenfall unter Wasser gesetzt worden wären.

Als mit den geometrischen Kenntnissen eines Grundschülers anhand der Länge des Balkens klar wurde, dass an dieser Version vorne und hinten nichts stimmen kann, fühlten sich die beiden Herren der Bauaufsicht wohl doch einmal zuviel verarscht.

Es gab keinen Keks für diese vorgetragene Lügengeschichte des braven Bauleiters ,sondern einen sofortigen Baustopp für den Teilbereich des Daches über der Wohnung. Ebenso eine Verpflichtung zur Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes der Dusche vor dem Schaden. Und zwar pronto, bis zum nächsten Tag 18.oo Uhr !

Nun bin ich ja wirklich mal gespannt, ob die Christ(o)männer meinen, sich über behördliche Anweisungen genauso hinwegsetzen zu können wie über jedwede Regeln im zwischenmenschlichen Umgang

Sport frei!

Euer ADDI

Kopenhagener 46 1Kopenhagener46 2

Kopenhagener 46, Bundesjustizminister informiert sich

Hatte doch der höchste deutsche „Verbraucher“-Schützer und Justizminister Heiko Maas jestern bei die ollen Omas und Opas am Hansa Ufer 5  http://www.hansa-ufer-5.de/  ma selber kieken wollen, wat denn nu so los is mit die Raussaniererei bei die. Ville neuet war ja nich su hören bei die Jespräche. Aba die alten Leutchen machen dit schon richtich, imma die Medien am Start und Druck erzeujen uff Eigentüma und Politik.

Bei allem Jemecker üba unfähije Politiker muss ick ihre Talente aba mal loben. Erst mit diese schwachsinnijen energetischen Moderniserungsjesetze die Wirtschaft ankurbeln und dann durch die Klagerei den Jerichten „Arbeit en Maas“ zuschanzen. Der Maas meent ja ooch, dass die Mieter doch ruhig nen bissken mehr klagen sollten. Nich am Stammtisch, sondan vor Jericht. Die Christ(o)männer ham dit ja (in ihrem bisher einzigen Statement) ooch bedauert, dass die Mieta wegloofen, bevor die schönen, neuen Häusa fertich sind. Dit iss doch ne klare Ansage an uns Mieta. Nich wegloofen, bloos weil dit mal nen bissken härter zur Sache jeht !

Naja, uff jeden Fall freut der Justizminister sich, dass doch noch nen paar Leute hier in die Kopenhagena 46 drin jeblieben sind. Könn wa nu ville ruhiger schlafen mit die Jewissheit, dass soja der Bundesjustizminister  in die nächste Zeit nen wachsamen Äuglein uff uns letzte Kopenhagener hat !

Euer ADDI

Kopenhagener46 Heiko Maas

Foto mit freundlicher Genehmigung von Matthias Coehrs

http://mietrebellen.de/