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Tagesgericht in der Kopenhagener: Auf Eis gelegte Räumungsklage mit Schikane Pilzen

Jestern bei Jericht war dit ja ne kurze Veranstaltung.

Hat der Kläga kurz vor die Vahandlung wohl selbst kalte Füße jekricht vor seine eigene Räumungsklage jegen mich und hat die erstmal uffs Eis jelegt.

Kann ick vastehen, da würde ja ooch die janze Sache mit die abjerissenen Schornsteine und der lebensbedrohlichen Situation von Aujust für die letzten Kinda und die Familie in die Kopenhagena Straße nochma uffjerollt werden.

Schade eijentlich, interessiert hat dit ma wieda viele Leute, wieso een Mieta jjeräumt werden soll, bloss weil er vasucht, seine Kinder und seine Familie zu schützen.

Naja, ab Dienstach soll ma wieda bei ADDI im Bad jebaut werden, schaun wa ma, ob zu die uff´s Eis jelegte Räumungsklage ne heisse Dusche dazu kommt.

Liebe Grüße aus die Kopenhagener von euam

ADDI

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„Hurra, wir leben noch !“

Einmal mehr konnte dieser Ausruf von den letzten Bewohnern der Kopenhagener Straße 46 getätigt werden.

Zur Sache:

Einen Schornsteinfeger anzufassen soll ja bekanntlich Glück bringen.

Noch viel mehr Glück bringt es allerdings, wenn man einen Schornsteinfeger mal anfassen lässt!

So wie heute morgen geschehen in der Wohnung im 1.OG bei der Bauabnahme des neu errichteten Schornsteins und der Wiederfreigabe der Heizungsanlage.

Der Bezirksschornsteinfegermeister stellte fest, dass sich in dem Schornstein im darüberliegendem Geschoss eine derartige Menge Mineralwolle befand, dass sie den Abzug bis auf ein Minimum verengte. Noch viel schneller als bisher gedacht, hätte es für die Bewohner mit einer tödlichen CO 2 Verfiftung enden können.

Auch nur ein weiteres „Versehen“ wie z.B. der Abriss der Schornsteine, das Abdecken selbiger mit einem Brett, ein Einbruch über das Dachgeschoss in die darunter liegende Wohnung, die Kappung von Wasser-, Strom-und Gasversorgung ?

Natürlich kann der Eigentümer Christ(o)mann nichts dafür, ihm Vorsatz zu unterstellen wäre ganz sicherlich frevelhaft.

Wie er in seinem Interview mit der Welt selbst klarstellt, „die Baufirma ist Schuld !“.

siehe : Hobby-Psychologin recherchiert eher schlecht als recht für „Die Welt“

Verdächtig wäre es ja nur, wenn ihm die bauleitende Firma selbst gehören würde !

 Kopenhagener 46 Bauprojekt

Zumindest hat der Druck der Unterstützer, der Öffentlichkeit, der Jugendschutzorganisationen, Politiker, einiger zögerlicher Behörden und der Gerichte nach nunmehr fast 6 Wochen dazu geführt, dass immerhin eine Wohnung der letzten Mieter in der Kopenhagener Straße 46 wieder bewohnbar ist.

Ein großes und herzliches Dankeschön an dieser Stelle noch einmal an alle Menschen, die uns unterstützen:

Dusch-Paten, Sachverständige, Zeugen, Anwälte, Politiker, Filmemacher, Medien, Reporter, Mieterinitiativen, Bekannte , Freunde und viele mehr!

Denn auch wenn unser Baustadtrat Kirchner es besser weiß,

„Wir wollen hier weiter wohnen bleiben !!“

Euer ADDI

Kopenhagener 46 Schornsteinfeger     Kopenhagener 46 Schornstein verstopft  

Happy Birthday

Die beiden verbliebenen Kinder der Kopenhagener Straße 46 sind ja bekanntermaßen mit egoistischen Rabeneltern geschlagen.

Statt verantwortungsbewusst die Flucht in wärmere Randbezirke anzutreten, halten sie ihre Kinder in der bislang nicht mehr beheizbaren Kopenhagener Straße 46 gefangen.

Auch zum Kindergeburtstag konnten lediglich 11 kleine Kerzen die klirrende Kälte durchbrechen.

Zum Glück zeigte sich der gute Mann vom Ku´damm gnädig und schenkte unserer jüngsten Tochter zu ihrem Geburtstag einen neuen Schornstein, warmes Wasser und eine funktionierende Heizung !

Vielen Dank, lieber Christ(o)mann, wir können von dir als liebevollem Vater viel lernen !

(.. und ich wünsche mir zu Weihnachten vom Christmann Kind für meine Wohnung: Wasser, Strom, Gas und einen Schornstein !)

Vielen Dank sagt

 ADDI

Happy Birthday Kopenhagener 46     Schornstein Kopenhagener 46

… spirituelles Zentrum in der Kopenhagener Straße 46 ??

Die letzten Kopenhagener gehen derzeit durch die bislang härteste Prüfung ihrer challenge

„Wer hat Angst vorm Christ(o)mann ?“

Ohne Gas, Strom, Wasser und Heizmöglichkeit wird hier noch einmal alles dafür getan, um die Spreu vom Hartweizen zu trennen.

Ganz im Sinne des ZEN wird den Bewohnern von den grenzerleuchteten Eigentümern ein Weg zur Weisheit durch Entbehrungen eröffnet.

Jedoch von dem vergangenen Leben in Völlerei und Verweichlichung geprägt, suchen die anscheinend nicht sehr leidensfähigen Bewohner immer wieder nach Schlupflöchern für sich und ihre Brut.

Lediglich 4 Wochen kein warmes Wasser und schon rennen sie zu ihren Nachbarn um zu duschen.

Den ganzen schönen September keine Heizung und schon jammern sie rum und heizen heimlich mit Elektrogeräten.

Wie soll bei soviel westlicher Zivilisierung jemals Erleuchtung Einzug halten ?

Dass bei soviel Dummheit und Ignoranz in Mieterköpfen kein Raum für die Erkenntnis ist :

„Ich gehöre hier nicht mehr her…,

mein Platz ist am Rande der Stadt… „, das ist wohl jedem Sonnenklar.

Wünschen wir den verstockten Letzt-Mietern, dass ihr Wille endlich gebrochen wird, sie sich in Gottes und des Eigentümers Willen ergeben und sich endlich aus ihren Wohnungen verpissen !

Denn wenn sich weitere Mieter anstecken lassen von soviel Aufmüpfigkeit, kann das fatale Folgen für die Lage der Immobilien Eigentümer in dieser Stadt haben.

Und wir wollen doch die armen – reichen Investoren nicht verschrecken, oder ?

Euer ADDI

Kopenhagener 46 Belagerung       Kopenhagener 46 Überlebens Kit

ADDI´s aktuelle (feuchte) Ecke und kleine Presseschau

 „Wenn de mit die Jrossen Jungs spielen willst, dann jibt dit dabei ooch mal richtig wat uff die Backen“, sachte schon meene Mudda zu mir. Und wenn ick dann heute sonem erfolgsjewohnten Schnösel uff seine handjenähten Schuhe trete, issit ooch klar, dass ADDI da dit ehne oder andere an die Murmel kriegt.

Aba wat die Christ(o)männa in die letzten Tage abjezogen haben, schlächt alle Rekorde!

Wenn zwee kleene Kinder und die Frau Mutter fast druffjehen, dit is doch echt nen bisschen hart. Nen Schornstein abreissen und so dicht machen, damit da ooch janüscht an Gas vorbei kommt und die in ihre Wohnung an eener Abgas Vergiftung verrecken, sowat kannte ick bis jetze nur aus die Jeschichtsbücha . Na, irjendeen Staatsanwalt wird hoffentlich mal die Vasehen und Zufälle zusammen zählen und da mal nen bisschen jenaua hinschauen. Die Bauuffsicht mit dem Herrn Kirchner an die Spitze scheint ja grade echt übafordert zu sein mit die Baustelle.

Aktuell sieht die Wohnsituation bei mir so aus:Kopenhagener 46

-meene 4. fristlose Kündijung hab ick jekricht, weil ick vor die Kamera jesacht hab, dass dit wohl eher keen Vasehen war, mit die Schornsteine und so

-meen Bad is trotz einstweiliger Verfügung und Anordnung von der Bauaufsicht noch jenau so zertrümmert wie am Anfang

-Schornstein von die Gasheizung is wech, is egal, hab ja sowieso grad keen Gas mehr

-Wasser jibt dit wieder, allerdings nur von dit Dach und durch die neuen undichten Fensta die Wände runta, aus die Leitungen kommt nur Berliner Luft,Luft,Luft…

-Ofen kann ick och nich heizen, Schornstein is leida wech

-mit Elektro kochen und heizen is ooch nich so einfach, hab seit jestern ma wieder keen Strom mehr

-nachts sitzt imma noch der Wachschutz in die Bude, Loch im Bad is ja noch nich wieda zu jemacht worden

Bei die Familie mit die zwee Kinda würds grad ooch unjemühtlich: Keen warmet Wasser, keene Heizung, Wasser und Strom nur noch in die Hälfte von die Wohnung

Aba die vawöhntenJören hatten sich ja nen Abenteuer Urlaub jewünscht, da isser nu!

Die Christ(o)männer denken anscheinend imma noch, dass sie die letzten multiresistenten Mietsratten hier mit sowat aus ihre Wohnungen kriejen.

Könnta knicken Jungs, wir bleiben da .

Noch ham wa Nachbarn in die Strasse , die zu uns stehen und uns helfen!

Eua ADDI

und hier einige Artikel von die letzten Tage:

http://www.taz.de/Kahlschlagsanierung-in-Berlin/!5226923/

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/gentrifizierung-in-prenzlauer-berg-2927-66-euro-statt-bisher-rund-850-euro—kampf-gegen-teure-sanierung,10809148,31727878.html

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/mieter-werfen-hauseigentuemer-mordanschlag-vor,10809148,31727868.html

http://www.berliner-mieterverein.de/magazin/mmo/mietermagazin-0915.pdf

http://www.morgenpost.de/berlin/article205640671/Mieter-werfen-Hauseigentuemer-Mordanschlag-vor.html

http://www.berlin.de/aktuelles/berlin/3981369-958092-mieter-werfen-hauseigentuemer-mordanschl.html

http://www.focus.de/regional/berlin/wohnen-mieter-werfen-hauseigentuemer-mordanschlag-vor_id_4926892.html

Kopenhagener Strasse 46   00   Kopenhagener Strasse 46   00

Kopenhagener 46, Bundesjustizminister informiert sich

Hatte doch der höchste deutsche „Verbraucher“-Schützer und Justizminister Heiko Maas jestern bei die ollen Omas und Opas am Hansa Ufer 5  http://www.hansa-ufer-5.de/  ma selber kieken wollen, wat denn nu so los is mit die Raussaniererei bei die. Ville neuet war ja nich su hören bei die Jespräche. Aba die alten Leutchen machen dit schon richtich, imma die Medien am Start und Druck erzeujen uff Eigentüma und Politik.

Bei allem Jemecker üba unfähije Politiker muss ick ihre Talente aba mal loben. Erst mit diese schwachsinnijen energetischen Moderniserungsjesetze die Wirtschaft ankurbeln und dann durch die Klagerei den Jerichten „Arbeit en Maas“ zuschanzen. Der Maas meent ja ooch, dass die Mieter doch ruhig nen bissken mehr klagen sollten. Nich am Stammtisch, sondan vor Jericht. Die Christ(o)männer ham dit ja (in ihrem bisher einzigen Statement) ooch bedauert, dass die Mieta wegloofen, bevor die schönen, neuen Häusa fertich sind. Dit iss doch ne klare Ansage an uns Mieta. Nich wegloofen, bloos weil dit mal nen bissken härter zur Sache jeht !

Naja, uff jeden Fall freut der Justizminister sich, dass doch noch nen paar Leute hier in die Kopenhagena 46 drin jeblieben sind. Könn wa nu ville ruhiger schlafen mit die Jewissheit, dass soja der Bundesjustizminister  in die nächste Zeit nen wachsamen Äuglein uff uns letzte Kopenhagener hat !

Euer ADDI

Kopenhagener46 Heiko Maas

Foto mit freundlicher Genehmigung von Matthias Coehrs

http://mietrebellen.de/

Schimmeltest oder erneute Mieter-Apnoe ?

Seit Freitach kann ick ja nu wieda in meene kleene Bude in die Kopenhagena Strasse wohnen.

Eijentlich wärt ja ooch janz schön, selbst mit die Kocherei uff  Elektro Platten.

Aba nich nur, dass die mich den Jas Hahn abjedreht haben, jetze wollen sie mir wohl ma wieda ersticken!

Nach die 8 Monate Luftdichte Vapackung vons janze Haus kommt nu der nächste Vasuch.

Schöne dichte Fensta und Sondamüll Dämmung an die Wände, aba keene Möchlichkeit zu lüften.

Irjendwer is da wohl nich janz dicht, meen 3-fach isoliervaglastet Wohn-Terrarium kanns uff jeden Fall nich sein.

Und wenn der Schimmel wächst, Haus-Schwamm drüba, jibts wenichstens nen Grund, mir aus die Wohnung zu schmeissen!

Alladings, so ofte, wie hier jrade wieda die Reporta rin und raus jehen, kommt durch de Tür jenuch „frische“ Bau-Luft rin.

Aussadem hat ADDI nen langen Atem!

Presseschau Berliner Kurier 28.07.2015

Presseschau Neues Deutschland 23.07.2015

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ADDI im Hungerturm

Nu konnte ick doch jestan endlich wieda in meene kleene Butze in die Kopenhagena Strasse 46 einziehen, weil se mir doch da  den Strom nach üba 2 Monate wieda hinjelegt haben. Zwar erst, nachdem ne Richterin se dazu vadonnat hat, aba immahin!

Will ick dit janze nen bisschen feiern, so mit wat zu essen kochen und so, da stell ick doch fest, dass ick ja keene Gasleitung mehr habe ! Hamm se doch in den Wohnungen unter mir die Leitungen einfach rausjerissen. Sieht ja ooch oll aus, sone Gasleitung vor den schönen, glatten Rigips Wänden in den neuen Eigentumswohnungen. Und warmet Essen wird im alljemeinen ja völlich übabewertet. Vieleicht is dit ja ooch nur jut jemeint von die beeden freundlichen Brüda Christ(o)mann. Der olle ADDI is ja wirklich nen bissken fett jeworden in die letzten zwee Jahre, imma nur im Jericht und mit die Politika rumsitzen, da fehlt Bewegung in die Hüften.

Da soll ick jetze im Hungerturm wohl uff meen Wohlfühl Gewicht jeschrumpft werden. Denk ick ma aba , friss die Hälfte können jerne die machen,  die ihren Hals nich voll jenuch kriejen, aba nich mit meene Muttas Sohn!

Also reaktiviere ick nen alten Fluchttunnel im Hof und grabe mir durch bis zur anderen Seite.

Dort ham nämlich einige die Aufforderung :”MIETER AUF DIE STRAßE SETZEN” etwas anders vastanden. Bei denen krieg ick dann endlich wat warmet zu essen, ne lecka Wildschweinkeule ! Und ooch weil dit hier soone Nachban jibt  bleib ick hier (k)leben , vastanden ??

Morjen jeh ick uff´n Flohmarkt und koof mir zum Kochen Elektro Platten, Strom hab ick ja erstmal wieda !

Eua ADDI

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Alte Hausmittel gegen Mieter

Bislang konnte man Christ(o)mann ja noch eine gewisse Kreativität in der Auswahl seiner Entmietungsmethoden zugestehen.

Mit wachsendem Zeitdruck lässt die Ideenvielfalt allerdings erheblich nach.

Deshalb werden jetzt die Klassiker , wie gekappte Gas- und Stromleitungen und immer wieder unangekündigte Wasserabsperrungen gespielt.

Keine Familie mit Kindern braucht doch auch wirklich warmes Wasser und eine Möglichkeit zum Essen kochen.

Da sie je eh mal wieder fristlos gekündigt wurden, können sie sich an ein Leben auf der Straße schon mal gewöhnen.

Also  Kinder, zum waschen ab in den See und als Mittagessen gibts Margaritas , da könnt ihr trotz des Baulärms endlich mal wieder richtig gut schlafen!

Euer ADDI

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Rezept für einen Steinpilz Risotto

Man nehme: Einen Investor, eine Hausverwaltung, eine Kanzlei und ca. 45 Mieter einer Hausgemeinschaft.

Zuerst die Mieter so keinwürfelig wie möglich informieren und mit kuriosen Vollmachten glasig werden lassen.
Dann gewaschene Androhungen dazugeben, kurz einziehen lassen und aufflammende Proteste schnell mit Mahnungen ablöschen.
 Die Steinpilze kurz mit den Investoren anbraten und unter ständigem Rühren die wild gewachsenen Rechte der Hausverwaltung zugeben bis sich viel Schaum bildet.
Wenn die Mieter leicht angebrannt sind kosten, ob der Widerstand noch zu kernig ist, dann eine Fristlose Kündigung nachgießen.
Mit geschlossenen Deckel kurz die Wut der Mieter aufkochen lassen und einige Baugenehmigungen dazugeben – je nach Geschmack kann auch eine Prise Erpressung hinzugefügt werden.

Lernen Sie das Jahnke-Haus und seine Bewohner auf dem „bunten Blog“ kennen.